Aktueller Trend: Nicht nur Joggen, sondern dabei Müll sammeln. Bei der RhönEnergie-Challenge gibt es ein „Plogging“-Projekt für Schulen.
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Aktueller Trend: Nicht nur Joggen, sondern dabei Müll sammeln. Bei der RhönEnergie-Challenge gibt es ein „Plogging“-Projekt für Schulen.

Projekt für Schulen

„Plogging“ bei der RhönEnergie-Challenge: Projekt für Schulen rückt Nachhaltigkeit in den Fokus

  • Laurenz Hiob
    vonLaurenz Hiob
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Plogging ist vielleicht nicht in aller Munde, aber es ist zumindest ein Trend. Und ein sogenanntes Kofferwort, wie beispielsweise brontal (brutal und frontal). Beim Plogging wird während des Joggings Abfall gesammelt (schwedisch: plocka).

Fulda - Die RhönEnergie-Challenge, die am 12. Juni erneut in virtueller Form beginnt, startet ein entsprechendes Projekt für die Schulen. Mit dem Plogging gehen die Organisatoren bei der zweiten virtuellen Challenge auf die junge Generation zu, um das Thema „Nachhaltigkeit“ weiter voranzubringen.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Veranstalter mit den Organisatoren des Bad Hersfelder Lollslaufs und des Red-Castle-Runs in Rotenburg an der Fulda zusammengeschlossen, um für alle drei Events Mehrwegbecher anzuschaffen, damit langfristig die Einwegbecher an den Getränkestationen wegfallen. Sogar die Luftballons am Start der Challenge in der Rangstraße wird es zukünftig vor dem Hintergrund der Müllvermeidung nicht mehr geben.

Fulda: RhönEnergie-Challenge stellt mit „Plogging“-Projekt Thema Nachhaltigkeit in den Fokus

Für die Schulen startet nun das Projekt „Plogging“, das aus Skandinavien stammt und den Sport mit dem Sammeln von Müll kombiniert. „Uns haben einige Schulen angesprochen und gefragt, ob wir bei der Anmeldung der Schulen auf die Startgebühr verzichten können, damit die Schüler einfacher für eine Teilnahme an der RhönEnergie-Challenge motiviert werden können“, berichtet Heide Aust, Mitveranstalterin des Challenge-Laufs. Bei der Suche nach einer solchen Möglichkeit sei man dann auf das Plogging gestoßen.

„Wir erhoffen uns davon, dass die Lehrkräfte das Thema Nachhaltigkeit und Müllvermeidung im Schulunterricht aufgreifen und dadurch für die Thematik Müll in unserer Region sensibilisieren“, ergänzt Aust. Schüler können bei einer Teilnahme an dem Projekt „Plogging bei der RhönEnergie-Challenge“ gemeinsam mit ihren Lehrern dafür sorgen, dass rund um ihre Schule, in ihrer Stadt oder Gemeinde der Müll gesammelt wird – nach dem Motto: Mülltüte geschnappt und los geht’s auf eine Tour durch die Heimat!

Projekt für Schulen

Schulen, die beim „Plogging“ mitmachen möchten, melden sich per E-Mail (info@rhoenenergie-challenge.de) beim Veranstalter und werden daraufhin von der Startgebühr befreit. Die absolvierten Kilometer zählen natürlich für die RhönEnergie-Challenge, und die Schule kann zur aktivsten Schule der Veranstaltung werden.

Schulen können aber selbstverständlich ohne die Teilnahme am „Plogging“ dabei sein, müssen dann allerdings – wie alle anderen Starterinnen und Starter – die Gebühr von fünf Euro pro Teilnehmer bezahlen, wovon zwei Euro als Spende an die Schule überwiesen werden.

Eine ausführliche Anleitung gibt es auf der Website der Challenge: rhoenenergie-challenge.de

Das Ganze kann als gutes Intervalltraining zwischen Laufen, Walken und Gehen durchgeführt werden. Dazu kommt das ständige Bücken, so dass Plogging zu einem vollständigen Workout wird.

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