Die Mannschaft der SG Johannesberg will den Erfolg der Abteilung vorantreiben.
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Wollen den Erfolg der Johannesberger Poolbillard-Abteilung vorantreiben (von links): Trainer Stephan Wiegand, Raphael Wahl, Sportmanager Alexander Hofmann, Nachwuchs-Talent Pius Baier, Abteilungsleiter Alexander Peer, Thorsten Hohmann und Erik Köhler.

Nicht nur eine Meisterschaft

Poolbillard in Fulda: Bundesliga-Aufstieg ist für die SG Johannesberg das oberste Ziel

  • Ann-Katrin Hahner
    VonAnn-Katrin Hahner
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Auf ein Neues: Nachdem die vergangene Poolbillard-Saison Corona zum Opfer gefallen ist, startet die SG Johannesberg im Spätsommer einen neuen Anlauf der Mission „Back to Bundesliga“. Aber auch in der Breite ist die Abteilung immer besser aufgestellt. Sechs Mannschaften sind zum Spielbetrieb gemeldet.

Fulda - 50 Mitglieder hat die Abteilung des Fuldaer Vereins aktuell, deutlich mehr als die Hälfte werden in der kommenden Saison am aktiven Spielbetrieb teilnehmen. Von den sechs gemeldeten Mannschaften starten drei in der Kreisliga, eine in der Landesliga, die Zweite Mannschaft läuft in der Verbandsliga auf und die Erste Mannschaft unternimmt den zweiten Anlauf in der Zweiten Bundesliga.

In einer Saison, die diesmal, so hofft man in der Abteilung, nicht von Corona unterbrochen wird, streben Christoph Reintjes, Juri Pisklov, Raphael Wahl und Erik Köhler die Meisterschaft in Liga zwei und damit den direkten Durchmarsch ins Poolbillard-Oberhaus an. Erst 2020 war die Mannschaft aus der Regionalliga Ost aufgestiegen.

Poolbillard in Fulda: Bundesliga-Aufstieg ist für die SG Johannesberg das oberste Ziel

Bei der Vorbereitung auf die neue Saison, die wohl Ende September oder Anfang Oktober beginnen wird, soll ein neues, digitales Trainingssystem helfen. Dieses wurde vom Fuldaer Poolbillard-Weltmeister Thorsten Hohmann mitentwickelt, der kürzlich selbst in der Heimat zu Besuch war und den Johannesbergern seine Entwicklung vorstellte.

Mit Hilfe eines Beamers werden Spielzüge samt Anleitung auf das Filz der Billardtische projiziert. „Diese Form des Trainings macht regelrecht süchtig“, schwärmt Abteilungsleiter Alexander Peer. „Wenn man sich genau an die Vorgaben hält, Winkel und Stoßzeit zum Beispiel, und die Kugel macht genau das, was vorhergesagt wurde – das macht Spaß.“

Poolbillard-Team der SG Johannesberg strebt mehrere Meisterschaften an

Generell sei die Stimmung im Verein euphorisch. „Alle sind heiß auf die neue Saison“, berichtet Peer. Und die soll nicht nur für die Elite-Truppe um World-Cup-Sieger Christoph Reintjes erfolgreich verlaufen. „Wir streben vier, vielleicht fünf Meisterschaften an“, stellt Alexander Peer die Ambitionen seiner Abteilung dar. Die Zweite Mannschaft soll im besten Falle mittelfristig in der Regionalliga spielen.

Und damit der Erfolg langfristig gesichert werden kann, investiert der Verein fleißig in die Nachwuchsarbeit. Ganz vorne dabei ist der zwölfjährige Pius Baier, der seit zweiJahren Billard spielt und in der kommenden Saison in der Fünften Mannschaft Ligaluft schnuppern wird. „Pius hat im selben Alter mit dem Billardspielen begonnen wie Thorsten Hohmann damals“, berichtet Peer. Und Hohmann ist immerhin mittlerweile Weltmeister.

Die Kader

1. Mannschaft (Zweite Bundesliga): Christoph Reintjes, Juri Pisklov, Raphael Wahl, Erik Köhler

2. Mannschaft (Verbandsliga): Rüdiger Barth, Jörg Söder, Alexander Hofmann, Daniel Dimitrov, Daniel Tietze

3. Mannschaft (Landesliga): Reiner Perlak, Wolfgang Wessel, Stephan Wiegand, Daniel Nunez-Gonzales, Andreas Wildner

4. Mannschaft (Kreisliga): Sebastian Hofmann, Valentin Vogel, Marco Laminski, Andreas Kempf, Alexander Peer

5. Mannschaft (Kreisliga): Carsten Winheim, Mike Merkinger, Walter Wiesemann, Ingo König, Pius Baier

6. Mannschaft (Kreisliga): Carsten Werner, Erik Helmar, Noah Hirsch, Niklas Möller, Uli Geppert, Kathi Stock, Judith Hofmann, Daniela Möller, Alexander Eidmann

Backup: Jörg Spielmann, Lukas Kuckert, K-D. Klein

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