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Bestzeitenflut beim Frühjahrsfest: Schwimmer der Wasserfreunde Fulda zeigen gute Leistungen

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Annika Fleck überzeugte nach überstandener Verletzung als schnellste Schwimmerin auf ihrer Strecke über 50 Meter Brust.
Annika Fleck überzeugte nach überstandener Verletzung als schnellste Schwimmerin auf ihrer Strecke über 50 Meter Brust. © Verein

Das Europabad in Wetzlar war Austragungsort des traditionellen Frühjahrsschwimmfestes, das nach zweijähriger Pause wieder stattfand. Auch die Wasserfreunde Fulda waren mit 34 Schwimmern am Start.

Wetzlar/Fulda - Viel Beachtung fand der Start von Andrii Govorov aus der Ukraine, amtierender Weltrekordhalter über 50 Meter Schmetterling. Weiterhin waren einige holländische Nationalmannschaftsschwimmer sowie die deutsche Meisterin im Rückenschwimmen, Jenny Mensing, dabei.

Die 34 Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Wasserfreunde Fulda überzeugten bei der hochkarätigen Veranstaltung mit ihren Einsätzen. Annika Fleck (2006) überzeugte nach überstandener Verletzung in schnellen 0:34.40 über 50 Brust und war damit Schnellste Schwimmerin des Events über diese Strecke. Auch gute 1:02.75 über 100 Freistil ließen aufhorchen.

Fulda: Schwimmer der Wasserfreunde zeigen gute Leistungen bei Frühjahrsfest

Zweimal Gold und dreimal Silber fischte Livia Gajda (2008) über 100 Schmetterling und 100 Rücken aus dem Becken und schwamm über 200 Lagen (2:33.96) und 400 Lagen (5:27.81/offene Klasse) zu Silber. Den Doppelsieg in ihrem Jahrgang über die kurzen Schmetterlingsstrecken schnappte sich Sophie Marie Göbel (2009) in soliden 0:31.76 und 1:15.93. Inessa Kelberer war über 100 Freistil nicht zu schlagen und holte in neuer persönlicher Bestzeit von 1:04.72 Gold. Bronze erhielt sie für gute Leistungen über 100 Rücken (1:14.31) und 200 Freistil (2:22.54).

Auf dem obersten Treppchen Platz nehmen durfte auch Dominic Minich (2007) über 100 Rücken (1:05.87) und brachte über 50 Freistil ordentliche 0:25.82 ins Wasser. Starke Verbesserungen zeigte Malte Alexander Schütt (2009), der über 100 und 200 Brust in seinem Jahrgang Medaillen erschwamm, wobei 2:52.82 (Platz 2) über die längere Distanz seine wertvollste Leistung darstellte.

Mit jeweils einmal Silber belohnten sich Lilli Kramm (2011) und Hannes Gröger (2012) über 50 Rücken beziehungsweise 100 Brust und erzielten bei ihren anderen Starts ausnahmslos Bestzeiten. (Lesen Sie hier: Wasserfreunde Fulda: Gajda und Minich starten international)

„Fehlende Wettkampfpraxis nach langer Pause“

Doppel-Bronze ging an Felix Veith (2011) über 100 Freistil und 50 Schmetterling. Weitere Bronzemedaillen erkämpften sich Emilia Gajda (2005) über 100 Rücken (1:12.19), David Alexandrianu (2012/50 Schmetterling), Leni Oswald (2008/50 Schmetterling/0:32.58) und Batuhan Acikgöz (201 /100 Brust). Für die im Mai stattfindenden Süddeutschen Meisterschaften planen können seit dem Wochenende außerdem Hanna Rosa Baier (2006/50 Freistil/0:29.16) und Leni Fischer (2007/200 Freistil/2:16.52), die die anspruchsvollen Normen unterbieten konnten.

Langstreckenschwimmerin Luna-Kim Latzel (2007) überzeugte mit Platz vier in der offenen Wertung über 800 Freistil, während auch die 4x200-Meter-Freistilstilstaffel der Damen langsam Form annimmt. Hierfür vorerst empfehlen konnten sich neben Leni Fischer auch Hermine Flügel (2005/2:17.94) und Hanna Rosa Baier (2:18.98).

„Nach langer Pause merkt man an der ein oder anderen Stelle natürlich die fehlende Wettkampfpraxis, aber das kommt schnell wieder bei den nächsten Wettkämpfen. Alle Sportler haben überzeugt. Der Fokus liegt jedoch ganz klar auf den ‚Süddeutschen‘ und den diversen Deutschen Meisterschaften im Mai und Juni für die Älteren, während die Jüngeren auf die Bezirks- und Hessischen Meisterschaften hinarbeiten“, bilanziert Wasserfreunde-Trainer Marco Jabien nach dem Wettkampf. (mja)

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