Fulda: Klaudia Gombarek hat mit der Fuldaer Zeitung über ihre Ziele und den Tennissport gesprochen.
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Klaudia Gombarek hat mit der Fuldaer Zeitung über ihre Ziele und den Tennissport gesprochen.

Seit Saison-Beginn beim TCE

„Eine Sportart für jedes Alter“ - Klaudia Gombarek spricht über ihre Ziele und den Tennissport

Klaudia Gombarek (46) mischte in den 90er Jahren die osthessische Tennisszene im Damenbereich auf und fuhr einige Erfolge ein. Ihr Weg führte sie schon damals zum TC Ebersburg. Nach Stationen bei RW Fulda, TC BW Petersberg und zuletzt GW Fulda ist sie nun zurück in der Rhön. 

Fulda - Im Interview mit unserer Zeitung hat sie über die laufende Saison in der Damen-30-Verbandsliga, ihre Ziele und den Tennissport gesprochen. Außerdem verrät die 46-Jährige, warum sie von GW Fulda zu TC Ebersburg gewechselt ist.

Frau Gombarek, zur neuen Saison sind Sie von GW Fulda zum TC Ebersburg gewechselt – dem Club, für den Sie schon einmal aufgeschlagen haben. Wie kam es zu der Entscheidung, nun zurückzukehren?
Ich wurde auf sehr sympathische Art und Weise gefragt, ob ich nicht Lust hätte, für den TC Ebersburg aufzuschlagen. Da ich noch einige der Damen von früher kenne und mich an eine gute Zeit dort erinnere, musste ich nicht lange überlegen. Hinzu kam, dass es für sie kein Problem war, dass ich aus beruflichen Gründen nicht immer spielen kann.
Bisher konnten Sie nur ein Spiel für die Damen 30 aus Ebersburg bestreiten und haben direkt das Einzel und das Doppel für sich entschieden. Sind Sie mit dem Start zufrieden?
Das erste Spiel haben wir ja aufgrund eines Rückzugs des Gegners kampflos gewonnen. Daher lässt sich der Stand meines Teams noch nicht so gut einschätzen.
Nun geht es nach der Sommerpause für die Damen 30 des TCE zuerst weiter gegen Erbach (Sonntag, 9 Uhr). Was erwarten Sie für diese Begegnung?
Da ich am Samstag erst spät aus dem Sommerurlaub zurückgekommen bin, bin ich bei dieser Partie leider nicht dabei. Ich kenne Erbach nicht, denke aber, alle Teams in dieser Liga sind gut und ich drücke meinen Spielkolleginnen natürlich die Daumen. (Lesen Sie auch hier: „Gewinner“ der Pandemie: Tennisclub BW Petersberg feiert 50-jähriges Bestehen)

Fulda: Tennisspielerin Klaudia Gombarek verrät im Interview ihre Ziele

Blicken wir auf den Rest der Saison: Der TC steht mit 2:2 Punkten auf dem vierten Platz der Verbandsliga, vier Spiele stehen noch aus. Wohin kann es noch gehen?
Der Klassenerhalt ist für uns das oberste Ziel wenn es erfolgreicher läuft, umso besser. Coronabedingt hat sich alles geballt nach hinten verschoben. So werde ich aufgrund meiner Wochenenddienste als Krankenschwester in dieser Saison noch keine große Verstärkung für das Team sein können. Ich hoffe deshalb auf bessere Bedingungen im nächsten Jahr, so dass ich es mir besser einrichten kann.
2017 haben Sie den Hessischen Meistertitel der Damen 30 in der Halle geholt. Stehen für Sie in diesem Jahr noch Einzelwettkämpfe auf dem Programm? 
2017 war mein stärkstes Jahr, allerdings war das Ganze mit sehr viel Aufwand verbunden. Diese Leistung werde ich aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr abrufen können. Deshalb sage ich momentan „nein“ zu Einzelwettkämpfen. Aber wer weiß, vielleicht starte ich in der Altersklasse 50 noch einmal durch. Mit 30 hätte ich schließlich auch nicht gedacht, dass ich noch mal einen Tennisschläger in die Hand nehmen werde. 
In den 90er Jahren gehörten Sie zu den besten Tennisspielerinnen der Region. Wie hat sich Ihr Sport – vor allem für die jungen Spielerinnen und Spieler – in der Zwischenzeit verändert?
Ich denke, der große Vorteil im Nachwuchstraining heute ist, dass es sich nicht nur auf Bälle schlagen und Konditionsübungen konzentriert. Es wird viel mehr auf den Ausgleich für den Körper geachtet, zum Beispiel mit Krafttraining, so dass sich der Körper sehr gut an den Sport anpasst und keine Folgeschäden erleidet. Auch die mentalen Faktoren werden heutzutage viel stärker beachtet. Tennis ist in meinen Augen eine super Sportart, mit der es sich jederzeit lohnt, anzufangen – egal, in welchem Alter. (akt)

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