Feierte ein starkes Comeback in der Tischtennis-Bundesliga gegen Ochsenhausen: Quadri Aruna vom TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell.
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Feierte ein starkes Comeback in der Tischtennis-Bundesliga gegen Ochsenhausen: Quadri Aruna vom TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell.

3:2-Sieg

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell beendet Siegesserie von Ochsenhausen in der Tischtennis-Bundesliga

  • Angelika Kleemann
    VonAngelika Kleemann
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Der Hexenkessel Wilmington-Halle kocht über: Nach dreistündigem Kampf hat der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell in der Tischtennis-Bundesliga dem ungeschlagenen Favoriten TTF Ochsenhausen die erste Saisonniederlage beigebracht.

Fulda - Zwei Punkte von Quadri Aruna sowie das Schlussdoppel mit Alexandre Cassin/Fan Bo Meng besiegelten den fünften Saisonerfolg des Tabellendritten aus Fulda. Wundertüte, Favoritenschreck – das alles trifft auf den TTC zu. Das Team von Cheftrainer Qing Yu Meng zeigte am Freutagabend eindrucksvoll gezeigt, dass es im Rennen um die Play-off-Plätze ein gewichtiges Wort mitreden kann.

Ein kleiner Beweis dafür: Die Oberschwaben traten mit voller Kapelle an und zählen zu den stärksten Teams der Liga. Von einer „überragenden Leistung“ spricht Maberzells Vorsitzender Stefan Frauenholz. „Aruna hat das Tor geöffnet, Cassin hatte etwas Pech gehabt, aber im Schlussdoppel haben Cassin und Fan Bo Meng ihr Können gezeigt“, ist der Vereinschef natürlich sehr zufrieden.

Fulda überrascht in Tischtennis-Bundesliga und beendet Siegesserie von Ochsenhausen

Dabei lief beim Maberzell-Express, der mit Volldampf durch die Bundesliga rauscht, nicht mal alles glatt.  „Das Doppel ist unser Ziel“, bekannte Cheftrainer Meng in der Pause, als es 1:1 stand. Alexandre Cassin sollte den dafür nötigen Punkt gegen Kanak Jha holen, die Chancen von Aruna gegen Simon Gauzy seien nicht so groß.

Doch Meng irrte. Während Cassin sich nach zwei Aufschlagfehlern im dritten Satz um den Lohn brachte und schlussendlich 1:3 unterlag, gelang Aruna die Sensation. Der 33-Jährige setzte nach seinem Auftakt-Pflichtsieg gegen Maciej Kubik (3:1) Ochsenhausens Spitzenmann Simon Gauzy mit seinem druckvollen Spiel unter Dauerbeschuss und behielt mit 3:1 die Oberhand. 

Wieder einmal musste das Doppel die Entscheidung bringen, wobei sich die eingespielte polnische Formation Samuel Kulczycki/Maciej Kubik als harter Brocken erwies. Selbst wenn Cassin/Meng einige Male wackelten, kämpften sie sich mit Unterstützung der 250 Zuschauer durch die Partie und fuhren den verdienten wie umjubelten 3:1-Sieg zum 3:2-Endstand ein.

An den Erfolg soll nun am Sonntag angeknüpft werden, wenn das Achtelfinale im Pokal ansteht. Grenzau soll für den Maberzell-Express nur Zwischenstation auf dem Weg ins Viertelfinale sein (lesen Sie auch hier mehr: In Komplettbesetzung und mit Selbstbewusstsein geht der TTC Maberzell aus Fulda um Mannschaft-Europameister Ruwen Filus in den Doppelspieltag).

Ergebnisse: Quadri Aruna – Maciej Kubik 3:1 (11:8, 5:11, 11:7, 11:9), Ruwen Filus – Simon Gauzy 1:3 (11:8, 8:11, 8:11, 4:11), Alexandre Cassin – Kanak Jha 1:3 (11:5, 9:11, 8:11, 9:11), Aruna – Gauzy 3:1 (11:9, 11:5, 3:11, 11:5), Cassin/Fan Bo Meng – Samuel Kulczycki/Kubik 3:1 (11:9, 6:11, 11:8, 11:8). 

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