Während die TTF Niederbieber (hinten) in der Bezirksoberliga noch eine Schippe drauflegen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen, nimmt der TLV Eichenzell (vorne) als Sechster einen gesicherten Mittelfeldplatz ein.
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Während die TTF Niederbieber (hinten) in der Bezirksoberliga noch eine Schippe drauflegen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen, nimmt der TLV Eichenzell (vorne) als Sechster einen gesicherten Mittelfeldplatz ein.

Übersicht

Einfachrunde ist der Plan: Tischtennis-Saison soll im Februar fertig gespielt werden

Die Tischtennissaison ist seit dem 29. Oktober ausgesetzt und soll ab dem 28. Februar als Einfachrunde fertig gespielt werden.

Fulda - Der bisherige Saisonverlauf birgt keine größeren Überraschungen. Eine Übersicht:

3. Bundesliga Nord

TTC mit Luft nach oben
Die Erstligareserve des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell absolvierte bisher drei Spiele und weist ein Punktekonto von 2:4 auf. Die vier Minuspunkte handelten sich die Fuldaer um Spielertrainer Qing Yu Meng beim Doppelspieltag bei den Titelkandidaten Champions Düsseldorf und Union Velbert ein. Der TTC trat allerdings stark ersatzgeschwächt an, da Maberzells Erste ebenfalls an die Tische musste und so Nationalspieler Fan Bo sowie sein Vater Qing Yu Meng nicht für die Reserve zur Verfügung standen.

In Bestbesetzung fertigten die Maberzeller die Mittelfeldmannschaft Borsum mit der Höchststrafe ab. Da die Titelkandidaten ebenfalls schon Federn lassen mussten, könnte der TTC in Bestbesetzung noch ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden.
„Falls die Saison fertig gespielt wird, besitzen wir gegenüber vielen anderen Mannschaften einen Vorteil. Da wir auf ausländische Spitzenspieler verzichten können, haben wir keine Probleme, sollten diese durch Coronabeschränkungen nicht einreisen dürfen“, erklärt Johannes Hodes, Sportlicher Leiter der zweiten Maberzeller Mannschaft. Sportlich sei das Ziel, die Klasse sicher zu halten. (Lesen Sie hier: TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell: Fan Bo Meng desillusioniert Mühlhausen und beendet Durststrecke).

Tischtennissaison soll im Februar fertig gespielt werden: Einfachrunde ist der Plan

Verbandsliga

Maberzell III makellos
Maximal vier Spiele hat jedes Team in der Verbandsliga absolviert. Den Platz an der Sonne belegt mit einer makellosen 6:0-Bilanz die dritte Mannschaft von Maberzell. Angeführt vom Ex-Nationalspieler Hansi Fischer zeigten Maberzells Urgestein Arno Kosler und der Pole Szymon Repec ebenfalls starke Leistungen. Einen Einstand nach Maß gelang dem jungen Griechen Ioannis Papadopoulos, der vergangene Saison kein Spiel für Maberzell bestreiten konnte, in diese Runde jedoch eine 6:0 in der Mitte aufweisen kann. Auf Rang drei steht mit dem Hessenligaabsteiger Horas eine weitere hiesige Mannschaft mit Chancen im Titelrennen.

Neben den Horasern Routiniers zeigten auch die Youngster Nicolas Röttgen und Carlo Garweg, dass sie im Team angekommen sind und die Mannschaft somit weiter aufwerten. Auf dem Abstiegsrelegationsplatz mit 2:6 Punkten befindet sich der SV Flieden. Neben dem Sommer-Neuzugang Ivan Arkhopov – der Litauer wurde allerdings bisher nicht eingesetzt – haben die Buchonen mit dem Tschechen Snasel Dusan einen weiteren starken Osteuropäer geholt, der über langjährige Erfahrung im Spitzenpaarkreuz der Hessenliga verfügt. Mit diesem Potenzial in den Reihen sollte für Flieden ein sicherer Klassenerhalt möglich sein. Gerade mal ein Spiel konnte Uttrichshausen bisher absolvieren. Die Mannschaft von Thomas Kapusta hat damit einen vollen Terminkalender, bei dem es in jedem Spiel um den Klassenerhalt geht.

Friedrich Sauer: „Saisonziel: Unter die ersten fünf zu kommen“

Bezirksoberliga

Fest in Fuldaer Hand
Die Bezirksoberliga ist dieses Jahr fest in Fuldaer Hand. Aufsteiger Großenlüder führt das Feld mit 12:2 Punkten an. „Nach dem Aufstieg und der personellen Verstärkung durch Reinhardt, Flörsch und Keller lautete unser Saisonziel, unter die ersten fünf zu kommen. Wir sind mit nur einer Niederlage und Platz eins sehr zufrieden“, ordnet der ehemalige Zweitliga-Spieler Friedrich Sauer Großenlüders Saisonverlauf ein. Die Jungs hätten sehr viel Spaß auch außerhalb der Sporthalle, das sei für ihn in solchen Ligen entscheidend. Sauers Wunsch für die nächsten Monate: „Ich hoffe, dass wenigsten die Vorrunde zu Ende gespielt wird, damit man einen vernünftigen Abschluss hat und alle Mannschaften wenigsten einmal gegeneinander gespielt haben.“ Erster Verfolger von Großenlüderer ist Verbandsligaabsteiger Margretenhaun-Künzell mit einer makellosen 10:0-Bilanz. Entsprechend zufrieden ist Präsident Matthias Müller: „Wir liegen voll im Soll mit unserem Ziel, wieder in die Verbandsliga zurückzukehren. Uns stehen aber noch die schweren Spiele gegen Großenlüder und FT Fulda bevor, wo unser Team definitiv gefordert wird.“

An Position drei in der Tabelle rangiert die Verbandsligareserve von Horas. Die routinierte Mannschaft mit den Oldies Walter Kreller, Manfred Müller und Dirk Jüngst holte bisher in ihren sieben Spielen acht Punkte. Noch ohne Minuspunkte mit 6:0 Punkten nimmt FT Fulda den vierten Tabellenplatz ein. Eine starke Leistung zeigten die Turner um Andre König beim Spitzenspiel gegen Großenlüder, wo sie mit 7:5 die Oberhand behielten. Mit 6:4 steht Eichenzell mit seinem neuen Topspieler Frank Tomschin auf dem sechsten Tabellenrang. Einen Platz dahinter ist Aufsteiger Marbach mit dem jungen Bruderpaar Simon und Florian Hans zu finden. Nur eine Position vor den Abstiegsplätzen rangiert zurzeit Niederbieber mit 3:7 Punkten. „ Bisher läuft es bei uns noch nicht rund“, erklärt Spitzenspieler Marcus Bug. „Da wir nur noch eine Einfachrunde spielen und als heimstarke Mannschaft nur noch zweimal zu Hause antreten, müssen wir uns in den weiteren Spielen steigern und auch auswärts was mitnehmen.“

Marcus Bug: „Bisher läuft es bei uns noch nicht rund“

Bezirksliga

Trio kämpft um den Titel
Mit fünf Siegen aus fünf Spielen thront Schmalnau um den Materialstrategen Andreas Baier an der Tabellenspitze der Liga. Einen Rang dahinter auf dem Aufstiegsrelegationsplatz mit 10:2 Punkten steht die dritte Mannschaft von Horas um Abteilungsleiter Markus Wilde. In Lauerstellung auf die Aufstiegsplätze liegt das Petersberger Team (7:1 Punkte), das sich mit Ricardo Kömpel und Andreas Mai im Sommer gut verstärkte. Diese drei Mannschaften werden am Ende wohl die Meisterschaft unter sich ausmachen. Das bisher noch große Mittelfeld führt Landenhausen (7:5 Punkten) vor Aufsteiger Niesig (6:4 Punkte) an. Auf den weiteren Mittelfeldplätzen folgen Weyhers-Ebersberg (5:7), FT Fulda (4:6), Flieden II (4:6) und Hosenfeld (3:5). Auf den Abstiegsplätzen stehen derzeit Hettenhausen (3:7), Schlüchtern (2:8) und Schlusslicht Kohlhaus (1:11), das bisher nur in einem Spiel mit seinem Topspieler Dirk Hedrich antrat. (Von Thorsten Müller)

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