Der eSports Cup der Torgrante hat einen Sieger.
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Der eSports Cup der Torgranate hat einen Sieger.

Dramatisches Endspiel

Torgranate eSports Cup: Edermünde ballert sich zum Titel

  • Tobias Konrad
    vonTobias Konrad
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Der erste eSports Cup der Torgranate, der gemeinsam mit atzert:weber ausgerichtet wurde, ist Geschichte. Nach sechs ereignisreichen Wochen besiegte der SC Edermünde im Endspiel den TSV Künzell auf dramatisch Art und Weise.

TSV Künzell – SC Edermünde 2:1 nach Golden Goal, 0:3, 4:5

Keine Sekunde durften die Beteiligten in den hochklassigen Spielen schlafen. „Es war ein offener Schlagabtausch“, resümierte Künzells Team-Kapitän Lennart Vetter gegenüber der Torgranate. Vetters Mannschaft sicherte sich Spiel eins im Golden Goal. „Insgesamt war es eine Abwehrschlacht von beiden Seiten“, sagte Vetters Pendant Pascal Petrich, dessen SCE per Golden Goal letztlich unterlegen waren.

Mit Wut im Bauch liefen die Nordhessen schließlich in Spiel zwei auf und ließen Künzell beim 3:0 nicht den Hauch einer Chance. „Bei uns hat überhaupt nichts funktioniert, während sich Edermünde eiskalt in den Chancenverwertung zeigte“, so Vetter. Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigten beide Teams im entscheidenden Spiel Vollgasfußball.

Torgranate eSports Cup: SC Edermünde mit Golden Goal zum Titel

Mit 3:1 und 4:2 führte Edermünde bereits, ließ sich aber beinahe den sicher geglaubten Turniersieg noch aus den Händen nehmen. Künzell war nach dem 4:4 drauf und dran, doch etliche Hochkaräter konnten nicht verwertet werden. „Wir sind arg ins Schwimmen geraten“, wusste Petrich, der umso glücklicher über den Siegtreffer und das Preisgeld von 250 Euro war.

Für den SCE war der Turnierverlauf derweil holprig. Als einer der sechs besten Gruppenzweiten gelang der Sprung in die K.-o.-Phase, dort aber trat die Truppe aus dem Schwalm-Eder-Kreis souverän auf und eliminierte höher gehandelte Mannschaften. Petrich sei mehr als stolz auf Erreichte, schließlich ist der Einzelspieler-Modus Neuland für ihn und seine Kollegen.

Vetter wiederum zeigte sich mit dem Silberrang und dem Preisgeld von 150 Euro zwar zufrieden, doch die Art und Weise, wie dieser zustande kam, „sei sehr enttäuschend“. Das Glück sei zum Ende hin verloren gegangen, als fairer Unterlegener gingen allerdings die Glückwünsche an Edermünde.

Bittere Halbfinal-Niederlage für den FC Heinebach

FC Heinebach – JFV Aulatal 3:2, 0:2, 4:2

Bereits vor dem großen Finale duellierten sich Heinebach und Aulatal im Spiel um den Bronzerang. Auch hier war ein Entscheidungsspiel vonnöten, zu ausgeglichen standen sich beide Teams gegenüber. „Aulatal hatte sogar mehr Chancen, jedoch waren wir effektiver. Es hätte somit auch anders ausgehen können“, bilanzierte Meik Villa, Team-Kapitän des FCH. Zufrieden über den dritten Platz und das Preisgeld von 100 Euro sei er allerdings nicht: „Wir hatten uns mehr erhofft. Das gesamte Turnier verlief super, im Halbfinale gegen Edermünde war es einfach nur bitter.“

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