Tischtennis 2021-2022/1.Tischtennisbundesliga 2021-2022/TTBL 2021-2022/TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell - TTC Schwalbe Bergneustadt 3:2
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Der TTC konnte zuletzt einen Heimsieg gegen Bergneustadt feiern (Foto). Am Dienstag tritt der Bundesligist gegen Grünwettersbach an. Cheftrainer Qing Yu Meng (links) knobelt an der Aufstellung.

Tischtennis-Bundesliga

Die offene Rechnung: Qing Yu Meng knobelt an der Aufstellung gegen Grünwettersbach

  • Angelika Kleemann
    VonAngelika Kleemann
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Zwei 1:3-Niederlagen kassierte der TTC Maberzell vergangene Saison gegen Grünwettersbach. Revanche dafür kann das Team von Qing Yu Meng am Dienstag um 19 Uhr nehmen. Seit Tagen knobelt der Cheftrainer an der Aufstellung für die Tischtennis-Bundesligapartie. 

Fulda - Während Grünwettersbach in dieser Saison etwas schwächer einzuschätzen ist, sattelte der TTC leistungsmäßig auf. Das liegt zum einen an der Verpflichtung des jungen Franzosen Alexandre Cassin, zum anderen spielt Fan Bo Meng immer besser und stabiler. Deshalb plagen Cheftrainer Meng nun andere Sorgen: „Ich weiß nicht, wen ich auf der Bank sitzen lassen soll“, sagt er mit Blick auf seinen Vierer-Kader.

Am Wochenende präsentierten sich Fan Bo Meng und Ruwen Filus zudem bei den Deutschen Meisterschaften in Bremen in guter Form, beide erreichten das Halbfinale. Am Montag traf sich die Mannschaft zum Abschlusstraining in Frankfurt, um danach gemeinsam nach Grünwettersbach zu fahren.

Fulda: TTC-Cheftrainer Meng knobelt an Aufstellung gegen Grünwettersbach

Dass die Partie Dienstagabend für einen Verein zu einer eindeutigen Angelegenheit werden könnte, davon geht der Cheftrainer nicht aus, vielmehr erwartet er die Entscheidung im Doppel. „In dieser Saison liegt die Leistungsdichte der Mannschaften so eng beisammen, dass viele Spiele bis ins Doppel gehen werden. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir Cassin geholt haben“, betont Meng.

Natürlich wolle jeder spielen und nicht auf der Bank sitzen. Einen Spitzenspieler gebe es bei Maberzell nicht, vielmehr seien Quadri Aruna, Ruwen Filus und Alexandre Cassin in etwa gleichstark einzuschätzen, urteilt Meng, weshalb er den Gegner genau analysieren müsse, um die perfekte Aufstellung zu finden. Erfolgsgarant des TTC könnte noch eine dritte, wichtige Komponente sein: die Stimmung. Die ist in der Mannschaft sehr gut, wovon sich die Zuschauer beim hart erkämpften 3:2-Heimsieg gegen Bergneustadt überzeugen konnten.

Grünwetterbachs Wang Xi machte seinem Ex-Verein Maberzell in der Vergangenheit das Leben schwer, holte letzte Saison in beiden Spielen zwei Punkte. Aber der 37-Jährige kam zum Saisonauftakt nach überstandener Bänderverletzung im Fuß nicht richtig in Schwung. Beim 3:2-Sieg gegen Bad Homburg verlor das Abwehr-Ass beide Einzel, gegen Düsseldorf (0:3) wurde er geschont. „Gegen uns wird er spielen“, mutmaßt Meng. Ferner zählen Ricardo Walther, Deni Kozul und Tobias Rasmussen zum Kader. Es wird spannend.

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