Immer auf dem Laufenden: Die Parzeller-Läufer Christian Goldbach (von links), Marion Hillenbrand, Janin Dahms, Tanja Seidensal, Anna Herold, Hanns Szczepanek und Beate Schäfer hatten viel Freude an der gemeinsamen Bewegung nach Feierabend.
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Immer auf dem Laufenden: Die Parzeller-Läufer Christian Goldbach (von links), Marion Hillenbrand, Janin Dahms, Tanja Seidensal, Anna Herold, Hanns Szczepanek und Beate Schäfer hatten viel Freude an der gemeinsamen Bewegung nach Feierabend.

Konzept schlägt ein wie eine Bombe

Begeisterte Läufer: Virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert zwar weniger Teilnehmer, die laufen aber mehr

  • Laurenz Hiob
    vonLaurenz Hiob
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Die virtuelle RhönEnergie-Challenge hat die Region in einem Maße in Bewegung versetzt wie keine Challenge zuvor. Es gab zwar nur knapp die Hälfte der Teilnehmer; die aber liefen mehrere der 14 Strecken.

Fulda - 3564 Teilnehmer zählt die virtuelle RhönEnergie-Challenge ganz offiziell, wie ein Blick auf die Website der Veranstaltung verrät. Und tatsächlich waren es sogar noch etwas weniger, da manche angemeldeten Challenger doch nicht liefen, ihre Aktivitäten nicht hochgeladen haben oder schlicht krank geworden sind.

Hoffentlich nicht an Corona, denn das grassierende Virus hatte der klassischen Challenge in Fulda den Garaus gemacht und die Veranstalter gezwungen, auf das virtuelle Konzept umzuschwenken. Dass dieses so vorzüglich funktionierte, überraschte das Team um Andreas Nann, Jürgen Stumpf und Heide Aust.

Virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr

„Ich selbst hatte mit etwa 1000 Anmeldungen und vielleicht 1500 Uploads von Aktivitäten gerechnet. Die extrem hohe Teilnehmerzahl ist dann für uns natürlich ein ,schöner Fluch‘ gewesen, denn wir haben fast 5000 Uploads von Aktivitäten per Hand geprüft, zum Teil bestätigt oder sogar abgelehnt“, bilanzierte die Inhaberin der Neuensteiner Sportagentur Speed, die seit vielen Jahren die Hauptorganisation des beliebten Fuldaer Firmenlaufs übernimmt.

Begeisterte Läufer: Virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert zwar weniger Teilnehmer, die laufen aber mehr

Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr.
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr. © RhönEnergie
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr.
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr. © RhönEnergie
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr.
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr. © RhönEnergie
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr.
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr. © RhönEnergie
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr.
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr. © RhönEnergie
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr.
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr. © RhönEnergie
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr.
Die virtuelle RhönEnergie-Challenge aktiviert knapp die Hälfte der Teilnehmer, die laufen aber mehr. © RhönEnergie

Das sei natürlich „extrem aufwendig gewesen“. Doch das begeisterte Feedback vieler Läufer „sprengte meine Erwartungen um ein Vielfaches“.

Lesen Sie hier: Die virtuelle RhönEnergie Challenge - mehr als 3000 Anmeldungen

Die virtuelle Challenge funktioniert also prima. Sollte es die Situation erfordern, 2021 erneut auf knapp 8000 Starter in der Rangstraße und vor allem die Party im Ziel im Rosenbad zu verzichten, dann zücken Aust, Nann und Stumpf ihr alternatives Konzept, das sie dann aber wohl modifizieren werden.

Nann: Das grundsätzliche Konzept hat sich bewährt

„Das grundsätzliche Konzept hat sich bewährt“, verrät Nann, der aber prüfen will, ob zusätzliche Strecken ausgearbeitet und angeboten werden. Außerdem soll darüber nachgedacht werden, ob die Begrenzung auf vier Aktivitäten sinnvoll und notwendig ist. Schließlich sei jede Aktivität nur mit sechs Kilometern gewertet worden, selbst wenn mitunter Halbmarathons und ein ganzer absolviert wurden.

Trotz aller Begeisterung über die extrem erfolgreiche virtuelle RhönEnergie-Challenge hoffen aber alle drei, dass im kommenden Jahr zum bewährten Konzept des bekannten und beliebten Volkslaufs durch die Altstadt und die Aue zurückgekehrt wird.

Zwar seien viele Firmen in kleinen Gruppen unter Einhaltung der AHA-Regeln gelaufen und hätten so ein kleines Gemeinschaftsgefühl unterwegs gehabt. Aber nur die echte Challenge hat den Charme der Massen, bunten Laufshirts und eben der Fete im Rosenbad, der trotz aller virtuellen Begeisterung fehlt.

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