Erstmal mit Abstand, aber immerhin wieder im Wasser: Die Fuldaer Wasserballer dürfen ab heute wieder im Sportbad Ziehers trainieren.
+
Erstmal mit Abstand, aber immerhin wieder im Wasser: Die Fuldaer Wasserballer dürfen ab heute wieder im Sportbad Ziehers trainieren.

Sportbad Ziehers öffnet

Die Vorfreude ist riesig: Wasserballer in Fulda dürfen ab Montag wieder im Wasser trainieren

  • Sabine Kohl
    vonSabine Kohl
    schließen

Montag öffnet das Sportbad Ziehers nach wochenlanger Pause seine Tore - für den Schulsport und Leistungssportler. Auch die Wasserballer der Wasserfreunde Fulda dürfen wieder ins Becken. Die Freude bei Spielern und Trainer Raul de la Pena ist riesig.

Fulda - „Alle freuen sich, endlich wieder ins Wasser zu kommen und wollen so bald wie möglich wieder Wasserball spielen“, sagt Raul de la Pena. Mit dem Spielen wird das allerdings wohl so bald nichts werden. Erstens müssen weiterhin Corona-Abstände eingehalten werden, zweitens müssen die Wasserballer erst mal wieder fit werden. Seit Weihnachten war schließlich nur Trockentraining möglich.

Ins Wasser darf sowohl das Team, das in der 2. Liga Süd aktiv ist, als auch die U18-Bundesliga-Mannschaft. Dreimal die Woche ist Training angesetzt. „Wir fangen langsam an“, betont Trainer de la Pena. „Schwimmen, Beinarbeit, ein paar Ballwürfe. Zunächst muss ich sehen, wie die Fitness ist.“ Zwar hat der Trainer während der erneuten Schließung des Sportbades in Fulda den Kontakt zu seinen Spielern nicht verloren, hat einige Trainingseinheiten per Videokonferenz absolviert. Aber das sei natürlich nicht das Gleiche wie Wassertraining. (Lesen Sie hier: SG Barockstadt: Leistungsträger geben ihre Zusagen - Patrick Schaaf und Dennis Müller verlängern für zwei Jahre).

Fulda: Die Vorfreude ist riesig - Wasserballer dürfen ab heute wieder im Wasser trainieren

De la Pena hofft darauf, dass jetzt ein regelmäßiges Training möglich sein wird, macht sich aber ob des Winterwetters und der Pandemielage auch Sorgen: „Wir müssen aufpassen, das kalte Wetter draußen, die Wärme im Bad, da erkältet man sich schnell – und bleibt dann zur Sicherheit natürlich zu Hause.“ Vor allem die Älteren, die arbeiten müssten, seien da verständlicherweise vorsichtig.

Und so sehr der Deutsch-Mexikaner sich über das Wassertraining freut, die unsicheren Aussichten vor allem in Bezug auf den Spielbetrieb, betrüben ihn auf der anderen Seite: „Auf Dauer nur zu schwimmen, ist nicht das Ziel. Alle wollen so schnell wie möglich wieder Wasserball spielen.“ Und das möglichst auch im Wettkampf. Seit dem vergangenen März haben die Wasserfreunde kein Punktspiel mehr absolviert. „Wir haben vor der Pause vier- bis fünfmal in der Woche trainiert, waren richtig gut drauf. Aber dann haben wir nicht gespielt“, bedauert de la Pena. Den Trainingsrückstand wieder aufzuholen, wird Zeit kosten. Allerdings ist noch überhaupt nicht klar, ob und wann in dieser Saison in der 2. Liga überhaupt gespielt wird. „Ich stehe in Kontakt mit anderen Trainern der Liga“, sagt der Wasserfreunde-Übungsleiter. „Wir sind uns einig, dass wir irgendeine Art von Spielbetrieb ermöglichen wollen. Und sei es nur in Turnierform.“

Raul de la Pena: Du musst richtig trainieren, um voran zu kommen

De la Pena hofft, dass seine Spieler auch ohne klare Perspektive auf richtiges Wasserballtraining oder gar einen Wettkampf motiviert bleiben. „Du musst richtig trainieren, um voran zu kommen.“ Doch zunächst freuen sich die Wasserfreunde, überhaupt wieder in ihrem Element trainieren zu dürfen. „Wir sind jetzt in der gleichen Situation wie vor dem zweiten Lockdown. Und bisher hat das gut geklappt“, ist der Trainer optimistisch.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema