Hat mit seiner überragenden Leistung eine deutlichere Niederlage der Fuldaer verhindert: Wasserfreunde-Torhüter Konstantin Wolgin.
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Hat mit seiner überragenden Leistung eine deutlichere Niederlage der Fuldaer verhindert: Wasserfreunde-Torhüter Konstantin Wolgin.

Start missglückt

Zweitliga-Wasserballer aus Fulda gehen unter- Wasserfreunde verlieren 5:13 gegen München

  • Sabine Kohl
    VonSabine Kohl
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Das war ein Start, der mal so gar nicht nach Maß verlaufen ist für Fuldas Wasserballer. Zum Auftakt in der 2. Liga Süd unterlagen die Wasserfreunde der SG München deutlich mit 5:13 (1:1, 0:5, 2:3, 2:4).

Fulda - Die Münchner, die zum Favoritenkreis der 2. Liga Süd zählen, haben die Partie von Beginn an dominiert. Dass es nach dem ersten Viertel noch 1:1 stand, war vor allem der herausragenden Leistung von Fuldas Torhüter Konstantin Wolgin zu verdanken, der zahlreiche der Münchner Angriffe parierte.

Und so war es dann tatsächlich das Team aus der Barockstadt, dass den ersten Treffer der Partie landete, Constantin Möller versenkte den Ball im gegnerischen Tor. Doch nicht mal eine Minute später sprachen die Unparteiischen den Gästen nach einem Fehler von Konstantin Wolgin einen Fünf-Meter-Wurf zu. SG-Kapitän Marko Ristic verwandelte sicher.

Fulda: Zweitliga-Wasserballer gehen unter - Wasserfreunde verlieren 5:13 gegen München

Im zweiten Viertel zogen die Münchner dann von dannen. Fünf Treffern der Bayern stand kein einziger auf Seiten der Gastgeber aus Fulda gegenüber – ein Rückstand, dem die Wasserfreunde in der zweiten Spielhälfte stets hinterherliefen. Zu ungenau waren das Passspiel nach vorne sowie die Treffsicherheit aufs Tor.

Einzig erneut Constantin Möller sowie dreimal Teamkapitän Marc Weber trafen noch für die Fuldaer, während die Gäste noch siebenmal zum 5:13-Endstand einnetzten. Fuldas Trainerin Anastasia Karakeva, die darauf hinweist, dass ein Teil ihres Kaders gesundheitlich angeschlagen gespielt hat, will die Leistung ihrer Jungs allerdings auch nicht schlechter machen als sie war.

„Kämpferisch war das schon in Ordnung“, sagt die 29-jährige Griechin nach dem Spiel. „Wir wussten, München würde hart spielen, mit starkem Pressing. Da waren die Jungs nicht selbstsicher genug, das lag vielleicht an der langen Spielpause.“ Aber, und auch das hat die Trainerin ihrer Mannschaft mit auf den Weg gegeben: „Wir dürfen die Pässe nicht so vergeben, die Torschüsse müssen sicherer werden.“

Video: Er war nicht zufrieden mit der Entscheidung - Zuschauer wirft Schiedsrichter ins Wasser

An diesen Schwächen zu arbeiten und das Selbstbewusstsein aufzubauen, dafür haben Team und Trainerin allerdings zunächst nur eine knappe Woche Zeit. Am kommenden Sonntag geht es für die Wasserfreunde nach Cannstatt, zu einer Mannschaft, die laut Anastasia Karakeva ähnlich spielt wie die Münchner. Eine zweite Chance für Fulda also?

Wasserfreunde Fulda: K. Wolgin; C. Möller (2), J. Mäller, Tisssen, Wiegand, Jestädt, Schmitt, Schüler, Hartung, Brehl, M. Wolgin, Licht, Weber (3).
SG München: Siebenhaar, Hond (3), Aa. Katona (1), Ab. Katona (2), Mikic, Ristic (3), Mohamed (1), Härtel (1), Spanjol (1), Perschthaler, Hirte (1), Haiden.
Schiedsrichter: Szücs/ Horsch (Frankfurt/Schweinfurt). Zuschauer: 50.

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