Die zwei Fußballer, Manuel Wagner und Nexhat Huseini im Zweikampf um den Ball.
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Können der TSV Neuenberg (links Manuel Wagner) und Frischauf Fulda (rechts Nexhat Huseini) die unterbrochene Saison zu Ende spielen? Eine Entscheidung fällt am 16. Mai.

Entscheidung am 16. Mai

Hessischer Fußballverband möchte die Vereine bei Entscheidung über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs einbinden

  • Steffen Kollmann
    vonSteffen Kollmann
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Der Verbandsvorstand des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) hat im Rahmen seiner virtuellen Zusammenkunft am Samstagvormittag diverse Szenarien zum Thema Spielbetrieb und deren Auswirkungen diskutiert.

Im Zuge dessen wurden folgenden Empfehlungen des Präsidiums zugestimmt:

  • 1. Der Spielbetrieb bleibt bis auf Weiteres ausgesetzt.
  • 2. Die für den 6. Mai angekündigten Regelungen der behördlichen Ebenen für den Sport werden abgewartet, um danach abschließende Beratungen des Verbandsvorstandes durchzuführen.
  • 3. Sollte nach dem 6. Mai keine behördliche Entscheidung hinsichtlich einer weiteren Lockerung für den Sport und insbesondere den Fußball erfolgen, wird ein Stimmungsbild unter den Mitgliedsvereinen eingeholt. Dazu werden Kreiskonferenzen durchgeführt, die von den Kreisfußballwarten geleitet und von mindestens einem Präsidiumsmitglied begleitet werden. Das Präsidium selbst führt am 9. Mai eine „Präsidiumssprechstunde“ online durch, zu der sich interessierte Vereine zuschalten können.
  • 4. Eine abschließende Entscheidung des Verbandsvorstandes wird für den 16. Mai im Rahmen einer erneuten Videokonferenz vorbereitet.
  • 5. Das Präsidium wird beauftragt, die Voraussetzungen zur Durchführung eines virtuellen Verbandstages in die Wege zu leiten.
  • 6. Voraussetzung für ein Auslaufen der Saison zum 30. Juni ist eine entsprechende Haftungsfreistellung für Präsidium und Verbandsvorstand durch den in Punkt 5 erwähnten Verbandstag.
  • 7. Die Regionalbeauftragten führen mit den Kreisfußballwarten ihrer Region entsprechende Beratungen durch, wie eine Wertung bei einem vorzeitigen Ende der Saison 2019/2020 vorgenommen werden sollte. Die Ergebnisse werden im Verbandsspielausschuss gebündelt und damit eine einheitliche Empfehlung für den gesamten Hessischen Fußball-Verband erarbeitet, da nur eine einheitliche Wertung sportpolitisch gerecht ist.

Aufsteiger in die 3. Liga wird am 25. Mai bestimmt

Eine Entscheidung über die Fortsetzung des Spielbetriebs des Hessischen Fußball-Verbandes oder den Abbruch beziehungsweise das Auslaufen der Runde zum 30. Juni ist nur unter Berücksichtigung behördlicher Verfügungen sowie der Entscheidungen übergeordneter Verbände möglich. Die für den Hessischen Fußball-Verband zuständige Regionalliga Südwest hat bisher noch keine Entscheidung getroffen und ist abhängig von der Lösung der übergeordneten 3. Liga, um einen Aufsteiger hierfür zu benennen. Dies soll nunmehr auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag am 25. Mai 2020 entschieden werden.

Als Grundlage der Diskussion und der Empfehlung des Präsidiums dienten die Ergebnisse der Arbeitsgruppe der HFV-Spielbetriebsausschüsse unter der Leitung von Prof. Dr. Silke Sinning (Frauen und Mädchen), Jürgen Radeck (Senioren) und Carsten Well (Junioren). Diese enthielten unter anderem einen Rahmenterminplan mit unterschiedlichen Startzeitpunkten für eine mögliche Fortführung der Meisterschafts- und Pokalspiele der Saison 2019/2020 für alle Bereiche.

Auch alternative Spielmodelle, beispielsweise in Form von Halbserien zur Überbrückung von Leerlaufzeiten, wurden in Betracht gezogen. Zudem flossen die Aussagen von beauftragten Rechtsexperten für unterschiedliche Szenarien in die Besprechung ein.

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