Dominik Rummel bleibt der SG Barockstadt für zwei weitere Jahre erhalten. Dominik Crljenec hingegen geht.
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Dominik Rummel bleibt der SG Barockstadt für zwei weitere Jahre erhalten. Dominik Crljenec hingegen geht.

Dauerbrenner verlässt Club

SG Barockstadt: Dominik Rummel bleibt - Dominik Crljenec geht

Hessenligist SG Barockstadt hat den auslaufenden Vertrag mit Torjäger Dominik Rummel um zwei Jahre verlängert. Während mit ihm die wichtigste Offensivkraft bleibt, verlässt mit Dominik Crljenec ein Dauerbrenner den Club.

Fulda - Auf satte 84 Treffer kommt Dominik Rummel bei 127 Einsätzen in Hessens Beletage für den TSV Lehnerz, Borussia Fulda und die SG Barockstadt. Klar, dass bei jenen Werten andere Vereine aufmerksam werden, weshalb Volker Bagus aus dem Vorstandsteam der Barochstädter heilfroh über den Verbleib ist: „Mit Dominik haben wir weiterhin den besten Stürmer der Region und einen der besten Spieler der Hessenliga in unserem Kader. Er hat in der abgelaufenen Saison gezeigt, was er kann, wenn er fit ist, und wie wichtig er für das Team ist. Es freut mich, dass er mit dem Zweijahresvertrag auch über die Saison hinaus das Gesicht unserer Mannschaft prägen wird.“

Dem Goalgetter selbst ist eine Entscheidung trotz anderer Angebote nicht schwergefallen, schließlich stimme der Wohlfühlfaktor bei den Fulda-Lehnerzern. Die vorliegenden Angebote habe er abgewägt, jedoch war das Gesamtpaket bei der SGB ein ausschlaggebender Punkt. „Ich habe mir genau Gedanken gemacht, schließlich bin ich keine 22 mehr. Als Fußballer habe ich vielleicht nur noch vier, fünf gute Jahre“, betont Rummel.

Dominik Rummel will kein Ziel ausgeben

Zu angriffslustig ob der neuen Saison will sich der 26-Jährige allerdings nicht geben, obwohl mit Stadtallendorf und Hessen Kassel die zwei dicksten Brocken aus der Liga abwandern. Es sei viel zu schwierig, ein Ziel auszugeben, da niemand den abschließenden Kader kenne und zudem niemand weiß, wie die neue Saison ablaufen werde.

„Gerüchten zufolge soll die Liga wegen der hohen Zahl an Mannschaften in eine Süd- und eine Nordstaffel geteilt werden – und im Anschluss im Play-Off-Format ausgetragen werden. Das wäre etwas ganz anderes, als wenn man alle Gegner in Hin- und Rückspiel bespielt“, betont die Offensivkraft.

Dominik Crljenecs Abgang schmerzt

Mit Dominik Crljenec verlässt ein anderer wichtiger Stammspieler hingegen den Club. Der 20-Jährige war im defensiven Mittelfeld ein wichtiges Puzzleteil in der Mannschaft von Sedat Gören, jedoch hat seine Entwicklung einen bleibenden Eindruck bei höherklassigen Vereinen hinterlassen. „Es war ein Stück weit zu erwarten“, weiß Bagus, „denn sein Weg führt ohne Zweifel in die Regionalliga. Sicherlich hätten wir uns einen Verbleib gewünscht, allerdings zeigt sich an seiner Person, dass sich bei uns junge Spieler entwickeln und für höhere Aufgaben empfehlen können.

Tobias Göbel rückt auf

Mit Tobias Göbel hat sich derweil ein weiterer Youngster das Vertrauen für die Aufgabe im Team des Hessenligisten erarbeitet. Der 22-Jährige sei ein Paradebeispiel, wie sich der Verein die eigene Nachwuchsarbeit vorstelle. Göbel stammt aus dem JFV Viktoria Fulda, hat sich im Seniorenbereich im Kader der Barockstadt-Reserve festgespielt und in seinen 24 Einsätzen in der zurückliegenden Saison einen tollen Eindruck hinterlassen.

„Ich habe damals beim JFV Viktoria gehofft, irgendwann mal in der ersten Mannschaft zu spielen. Toll, dass es nun klappt. Es ist von Vorteil, wenn du deine Entwicklung in einem Verein voranbringen kannst“, frohlockt Göbel.

Witold Sabela künftig Torwarttrainer

Neben den drei Spielerentscheidungen wird auch im Trainerteam eine Veränderung aufkommen. Witold Sabela, aktuell noch Torhüter beim ESV Weiterode in der Kreisoberliga Nord und zuvor auch schon in Lehnerz sowie der ersten und zweiten polnischen Liga aktiv, wird neuer Torwarttrainer. Der 38-Jährige legt künftig den Fokus auf seine Trainerlaufbahn. „Wir kennen ihn durch seine Zeit in Lehnerz sehr gut und denken, dass er sich weiterentwickeln wird“, so Bagus.

kr, tok

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