Daniel Hanslik (hier noch im Steinbacher Trikot) sorgt für Jubel bei seinen ehemaligen Vereinen.
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Daniel Hanslik (hier noch im Steinbacher Trikot) sorgt für Jubel bei seinen ehemaligen Vereinen.

68.700 Euro

Fußballer Daniel Hanslik sorgt für Geldregen bei ehemaligen Vereinen in Osthessen

Die durch Corona etwas klammeren Kassen des SV Steinbach, JFV Bad Hersfeld, SVA Bad Hersfeld und SV Unterhaun erhalten eine kräftige Finanzspritze. Insgesamt 68.700 Euro wandern in die Region Osthessen. Bedanken dürfen sich die vier Clubs bei Daniel Hanslik.

Steinbach - Im Rahmen der Ausbildungshonorierung hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) in diesem Jahr 103 Clubs unterhalb der 3. Liga mit insgesamt rund 1,6 Millionen Euro gefördert. Damit würdigt die DFL den erstmaligen Einsatz von 59 Lizenzspielern in der Bundesliga und 2. Bundesliga in der Saison 2019/20, die bei diesen Vereinen ausgebildet worden sind. Der aktuell an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehene Hanslik feierte am 5. Spieltag der letztjährigen Zweitligasaison sein Debüt beim KSV Holstein Kiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Fortan konnte der mittlerweile 24-Jährige zwar keine weiteren Einsatzminuten bei den Störchen sammeln, doch bei seinen Leihstationen FC Hansa Rostock und nun 1. FC Kaiserslautern zählt der gebürtige Unterhauner zum Stammpersonal.

Von der Ausbildungshonorierung profitieren Vereine, die spätere Lizenzspieler zwischen deren 6. und 21. Lebensjahr ausgebildet haben, in Form einer finanziellen Zuwendung. Clubs, die an der Ausbildung dieser Spieler zwischen deren sechsten und elften Geburtstag beteiligt waren, erhalten 4200 Euro pro Spielzeit. Clubs, bei denen die Spieler in der Zeit vom 12. bis maximal 21. Geburtstag aktiv waren, erhalten 5400 Euro pro Saison.

Nach Hansliks Zweitliga-Einsatz: Ehemalige Vereine in Osthessen profitieren

Und so darf sich Hansliks Heimatverein, der SV Unterhaun, über einen Geldregen freuen. Von 2003 bis 2010 war Hanslik dort aktiv, für sieben Spielzeiten erhält der A-Ligist eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von 30 900 Euro. Der SVU wird das Geld in die Jugendarbeit investieren, wie Vorstand Heiko Hummel erklärt:„Aktuell sind wir sehr gut aufgestellt. Aber wir werden das Geld beiseite legen. Gerade in der aktuellen Situation ist das ein Segen und bringt uns durch die kommenden Jahre.“

Ebenfalls eine fünfstellige Summe kassiert der JFV Bad Hersfeld. Vier Spielzeiten (2011 bis 2015) wirkte Hanslik dort, 21 600 Euro fließen auf das Konto. Über 10 800 Euro freut sich Hessenligist Steinbach für zwei Saisons (2010/2011 und 2016/2017), während der SVA Bad Hersfeld für ein Jahr (2015/2016) 5400 Euro bekommt. (tok)

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