Und eins, und zwei, und … Volontärin Celina Lorei hat die Fitnesswürfel einem Praxistest unterzogen.
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Und eins, und zwei, und … Volontärin Celina Lorei hat die Fitnesswürfel einem Praxistest unterzogen.

Der Zufall entscheidet

Ganzkörper-Workout mit Cubeletics im Praxistest: Mit vier Würfel trainieren

  • vonAnn-Katrin Jehn
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Vier Würfel, Sportkleidung und Motivation – und schon kann das Training beginnen. Cubeletics versprechen Sportübungen, wo und wann man möchte.

Fulda - Drei Holzwürfel mit Übungen, einer mit Zahlen, einige Karten mit Erklärungen und ein kleines Täschchen zur Aufbewahrung. Das Set der Cubeletics ist klein, doch zugleich sehr vielfältig. Denn das Training kann mit jedem Wurf anders aussehen. Hier entscheidet der Zufall. Gleichzeitig bestimmt jeder das Tempo selbst.

„Unsere Vision ist es, jeden Menschen durch Spaß und Abwechslung für Sport und Bewegung zu begeistern“, sagt Cubeletics-Gründer Marc Julian Bonnet. Bei der Entwicklung der Fitnesswürfel hat er seine Erfahrung als Sportwissenschaftler sowie die seiner Frau, Fitnesstrainerin Jana Bonnet, einfließen lassen.

Ganzkörper-Workout mit Cubeletics: Der Spaß kommt beim Training mit den Würfeln nicht zu kurz

Der Spaß kommt mit den Würfeln nicht zu kurz, denn anders als bei Fitness-DVDs ist der Trainierende frei in der Gestaltung seines Workouts – und trotzdem gibt es eine Art Plan. Denn die Würfel geben pro Wurf drei Übungen (für Vorderseite, Rückseite und Beine) vor sowie die Anzahl der Wiederholungen. In welchem Tempo diese absolviert werden, bleibt jedem selbst überlassen. 18 Übungen stehen zur Verfügung, 200 Kombinationen sind möglich.

Und schon mit einer Kombination kommt man schnell ins Schwitzen. Ausgerechnet beim ersten Wurf zeigt der Zahlen-Würfel die 30 an. Puh! 30 Wiederholungen der drei Übungen stehen an. Zwar kann die 30 auch für 30 Minuten Training, 30 Sekunden je Übung, 30 Würfe oder 30 Workout-Durchgänge stehen, doch wir haben uns für die Zahl der Wiederholungen pro Übung entschieden.

Das Training mit den Würfeln im Praxistest - Den Muskelkater gibt es gratis dazu

Dann mal los. Liegestütze verlangt der Würfel, der die Vorderseite trainieren soll. Nach 10 Wiederholungen wird die Luft langsam knapp, bei 15 ist Schluss – da ist wohl noch etwas Übung erforderlich. Nach einer kurzen Verschnaufpause ist die Rückseite an der Reihe. Wieder geht es in die Liegestütz-Position, die Unterarme liegen beim „Plank Arm Lift“ auf dem Boden. Dann werden abwechselnd der linke und rechte Arm neben dem Kopf gerade gestreckt. Zum Schluss folgt auf dem Beinwürfel noch eine Übung, die einen knackigen Po zaubern soll: Kickbacks. Im Vierfüßlerstand wird das Bein im rechten Winkel nach oben geschoben. Pro Seite einigen wir uns erst mal auf 15 Wiederholungen – sind zusammen schließlich auch 30 ...

Nach den 30 Wiederholungen pro Übung braucht es eine Pause, ein wenig Muskelkater gibt es am nächsten Tag gratis. Doch das Workout mit den Holzwürfeln hat uns neugierig gemacht. Was wohl der nächste Wurf bringt? Hoffentlich keine Liegestütze mehr!

Das Set „original“ kostet 28,90 Euro und ist über die Cubeletics-Webseite erhältlich. Neu ist die Ausführung „flexibility“.

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