Sedat Gören, Trainer der SG Barockstadt Fulda.
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Hohe Ziele haben Sedat Gören und die SG Barockstadt auch in der neuen Saison. Doch dafür müsse das Team wieder sein Level aus dem Oktober finden.

Grösch und Hofmann mit Sonderurlaub

SG Barockstadt startet in die Vorbereitung - Gören: „Wir haben hohe Ziele“

  • Tobias Konrad
    VonTobias Konrad
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Die Verärgerung über das Verhalten des Hessischen Fußball-Verbands in der Aufstiegsthematik rund um die SG Barockstadt ist Sedat Gören noch anzumerken. Dennoch richtet sich sein Blick in die Zukunft. Am Montag startete er mit seiner Mannschaft in die Vorbereitung.

Fulda - „Zwei Spielzeiten waren für die Tonne“, sagt Gören und möchte es dabei belassen. Nun ist er bereits drei Wochen mit den Barockstädtern im Training, wenngleich er auf das volle Pensum verzichtet. Der Spaß steht im Vordergrund. Die lange Pause merkt er seinen Spielern an, sagt, „dass es Gift für jeden Fußballer war. Im Amateurbereich ist zu sehen, wie Corona alles durcheinander gewirbelt hat.“

Zwischen dem Leistungsstand seiner Truppe aus dem Oktober und dem aktuellen liegen laut Gören Welten. „Aber das ist nicht überraschend. Unser Ziel muss in den kommenden Wochen sein, die Mannschaft wieder dorthin zu bringen, wo sie zuvor war“, erläutert der Coach aus Fulda, der morgen seinen 50. Geburtstag begeht.

Fulda: SG Barockstadt startet in die Vorbereitung - Trainer Sedat Gören: „Wir haben hohe Ziele“

Von einer Jetzt-erst-recht-Mentalität aufgrund der zurückliegenden Ereignisse spricht Gören zwar nicht, allerdings ist die Richtung klar und deutlich vorgegeben. Die Play-offs sollen es sein, Platz eins sei ohnehin immer das Ziel der SG Barockstadt. „Wir gehen es forsch an, wollen von Beginn an da sein. Jeder Einzelne hat dieses Ziel“, stellt der SGB-Trainer klar. Kampfansagen an die Konkurrenz vermeidet er allerdings, „da wir vorerst unser Level erneut finden müssen.“

Gören teilt die Vorbereitung deshalb in zwei Perioden. Anfangs gelte es, die Spieler wach zu bekommen, anschließend ginge es um die Spielidee und die Gegner. Um seine Spieler macht er sich aber nicht die größten Gedanken. Der Fokus war in den ersten Einheiten schon zu spüren. Das spreche für die Mentalität der Mannschaft. Zumal in der Vorbereitung hochkarätige Gegner warten. Gleich gegen drei Regionalligisten testet die Barockstadt. „Wir haben hohe Ziele. Deshalb brauchen wir Gegner auf hohem Niveau. Nur dadurch bekommen wir Fehler aufgezeigt“, unterstreicht Gören.

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Neuzugänge Grösch und Hofmann noch nicht mit dabei

Verzichten wird der Trainer außerdem auf Neuzugang Marius Grösch. Der Innenverteidiger ist mit dem FC Carl Zeiss Jena, bei dem er bis zum 30. Juni unter Vertrag steht, morgen im Endspiel des Thüringen-Pokals gefordert. Anschließend darf Grösch die Beine bis zum 12. Juli hochlegen. „Ein kleiner Urlaub ist ihm gestattet, zumal er bereits seit vier, fünf Wochen voll im Saft steht. Ich hoffe, er gewinnt zum Abschied den Pokal und kommt dann mit viel Selbstvertrauen zu uns“, sagt Gören.

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Johannes Hofmann, Neuzugang aus Gießen, war gestern zum Auftakt mit dabei. Nach einer langen Regionalligasaison hatte der Mittelfeldakteur nur rund zwei Wochen Pause. In der ersten Juli-Woche darf Hofmann sich deshalb ebenfalls eine Auszeit gönnen. Mit Leon Wittke (SV Steinbach) und Igor Markovic (FK Sloga Doboj) waren die weiteren Neuzugänge ebenfalls beim Auftakt dabei.

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