Im Herbst fliegt Alexander Pfaffenroth wieder für die KTV Fulda.
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Im Herbst fliegt Alexander Pfaffenroth wieder für die KTV Fulda.

Termine für die 2. Liga stehen

Kunstturner treten nach Corona-Pause im Wettkampf wieder gegeneinander an

  • Angelika Kleemann
    vonAngelika Kleemann
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Die Termine für die Kunstturnliga stehen. Die KTV Fulda hat in der Zweiten Liga Nord zumindest einen Heimwettkampf und empfängt am Samstag, 24. Oktober, das Team des TV Großen-Linden.

Fulda - Vorfreude macht sich bei KTV-Vorsitzendem Hansi Buchmann und seiner Mannschaft breit. „Natürlich fiebern wir alle darauf hin.“ Sie seien Turner aus Leidenschaft. Zudem kommt ein nicht unerheblicher Grund hinzu: „Wir haben ein relativ gutes Team“, erklärt der Vereins-Chef.

Am 24. Oktober treten die Kunstturner im Heimwettkampf an

Das Coronavirus hat fast den kompletten Turnbetrieb in Deutschland lahmgelegt – zumindest was die Wettkämpfe betrifft. „In diesem Jahr wird es weder auf Gau- noch auf Hessen-Ebene Wettkämpfe geben“, erklärt Gau-Kunstturnwart Hansi Buchmann, der zudem Ligaobmann in Hessen ist. Lediglich die Deutsche Turn-Liga (DTL) führt ihre Bundesligen durch, wenn auch in etwas abgespeckter Form.

In der Zweiten Bundesliga wurden die beiden Ligen in jeweils zwei Staffeln unterteilt. In der Nord-Liga turnen KTV Koblenz, KTV Straubenhardt II, KTG Heidelberg und TSV Monheim in der Staffel A sowie TSG Grünstadt, TV Großen Linden, TG Saar II und KTV Fulda in der Staffel B.

2. Liga

Gruppe Nord, Staffel B

10. Oktober: TG Saar II – KTV Fulda

24. Oktober: KTV Fulda – TV Großen-Linden

14. November: TSG Grünstadt – KTV Fulda

21. November: Überkreuzrunde und Halbfinals

Über die Konkurrenz kann Buchmann nicht so viel sagen, denn erst am 17. August ist Meldeschluss. Wenn sich jedoch die Aufstellungen im Vergleich zum Vorjahr nicht großartig verändert haben, geht Buchmann davon aus, dass Grünstadt wohl am stärksten einzuschätzen ist. Die TG Saar und den TV Großen-Linden sieht er mit der KTV auf Augenhöhe. „An einem guten Tag können wir sie schlagen“, prognostiziert er.

Stressfrei ist die Saison ohnehin, denn es wird keinen Absteiger geben. „Einige Mannschaften überlegen deshalb, ob sie auf ihre Ausländer verzichten, um Kosten zu sparen“, weiß Buchmann. Für die KTV komme dies nicht infrage, Alexey Bogdanov gehöre fest zum Team.

Unsicherheit, ob Fans zum Wettkampf kommen können

Da die Mannschaft komplett zusammen geblieben ist und sich zudem noch mit Jan Schwäke, Topturner des Süd-Zweitligisten TG Allgäu, sowie Linus Borchers vom Bundesligisten Vinnhorst verstärkt hat, wird den Zuschauern in der Petersberger Kreissporthalle bestimmt wieder eine gute Show geboten. Vorausgesetzt die KTV kann dann das erforderliche Hygienekonzept umsetzen und möglichst vielen Fans die Möglichkeit bieten, dem Event beizuwohnen.

Denn Turnen ohne Zuschauer ginge nicht, wobei Buchmann weniger die Eintrittsgelder und den Erlös aus dem Catering im Blick hat, als die einzigartige Atmosphäre in der Halle, die die Turner zu Höchstleistung antreibt. Deshalb hofft Buchmann, dass eine Lösung gefunden wird, um im Oktober vor vollen Rängen zu turnen.

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