Antonia Schrimpf.
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Antonia Schrimpf.

Trainerin zufrieden

Schnelle Abwechslung: Leichtathletin Antonia Schrimpf bei Wettkampf-Simulation

Kleiner Lichtblick im trögen Corona-Alltag: Antonia Schrimpf hat an einer Wettkampf-Simulation auf dem Gelände des Leistungszentrums in Frankfurt teilgenommen. Mit Zeiten von 12,16 und 12,18 Sekunden trat die 100-Meter-Sprinterin der LG Fulda zufrieden die Heimreise an.

Fulda - „Für die Verhältnisse war das Ergebnis okay“, bewertet Trainerin Uschi Möller den ersten Auftritt ihres Schützlings aus dem Corona-Training heraus. „Wettkampf dürfen wir nicht sagen. Es war eine Wettkampf-Simulation. Darauf legte der Landes- und Bundestrainer David Korell großen Wert“, erläutert Möller.

Startberechtigt waren am Wochenende in Frankfurt nur die hessischen Kaderathleten – unter Ausschluss der Öffentlichkeit selbstverständlich. Jede Athletin durfte zudem einen Trainer mitbringen. Um die Abstandsregeln einzuhalten, wurden nur drei Bahnen belegt.

Im ersten Rennen sprintete Antonia Schrimpf in 12,16 Ziel durchs Ziel, womit sie im Gesamtklassement hinter Antonia Dellert (11,76 Sek.) und Lara Tornow (11,93, beide Sprintteam Wetzlar) Dritte wurde. Im zweiten Durchgang belegte sie in 12,18 Sekunden Rang vier. Bis 60 Meter sei die 19-Jährige gleichauf mit Hessens Spitzenläuferin Dellert gewesen, „Danach hat Antonia die Knie nicht mehr richtig hochgebracht und ist fest geworden“, analysiert Möller. Daran müsse künftig gearbeitet werden.

Dass Antonia Schrimpf auf Anhieb keine 11er Zeit läuft, war Uschi Möller von vornherein klar. „Antonia fehlt die Wettkampfpraxis, so drei bis vier Rennen braucht sie schon, um wieder voll da zu sein.“ Zudem sei die 19-Jährige nicht hundertprozentig fit gewesen, sondern mit leichten Oberschenkelproblemen an den Start gegangen.

Ob noch weitere Wettkampf-Simulationen folgen werden, darüber konnte Möller keine Auskunft geben. Es sei aber eine willkommene Abwechslung gewesen.

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