Die gute Laune ist den Spielern der SG Barockstadt ins Gesicht geschrieben. Durch den überzeugenden Sieg am Mittwoch gegen Hessen Dreieich ist die Erwartungshaltung wieder angewachsen.
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Die gute Laune ist den Spielern der SG Barockstadt ins Gesicht geschrieben. Durch den überzeugenden Sieg am Mittwoch gegen Hessen Dreieich ist die Erwartungshaltung wieder angewachsen.

Schlag auf Schlag

Gute-Laune bei der SG Barockstadt: Gören-Truppe will nachlegen

Zwei englische Wochen nacheinander finden am Wochenende ein Ende. Das fünfte Spiel binnen 15 Tagen wird bei den Teams in der Hessenliga sicherlich zu einer Kraft- und Kopffrage. Bei der Barockstadt ist nach dem Sieg gegen Dreieich jedoch die gute Laune zurück.

Fulda - Einhergehend damit jedoch auch die Erwartungshaltung im Verein. Davon lässt sich Coach Sedat Gören aber schon längst nicht mehr beirren, „weil wir sowieso immer unsere Leistung abrufen wollen. Wir kennen es ja, dass einiges erwartet wird. Wir bleiben ruhig, weil wir wissen auch, dass eine solche Leistung wie am Mittwoch nicht jedes Spiel geliefert werden kann.“

Für den 49-Jährigen ist der tolle Auftritt gegen Dreieich ohnehin schnell abgehakt, ebenso wie die Niederlage einige Tage zuvor in Dietkirchen. „Klar, die 90 Minuten haben eine Menge Spaß gemacht. Jeder Spieler war sehr agil, wir haben offensiv verteidigt. Aber es geht Schlag auf Schlag momentan.“

Blütenweiße Heimweste: SG Barockstadt muss am Samstag gegen Ginsheim ran

Am Samstag (15 Uhr) gegen Ginsheim („Das ist ein Gegner der uns immer zu schaffen macht“) soll die Heimweste weiter blütenweiß bleiben. Die Körner, die zuletzt gelassen worden, müssen nochmals gesammelt werden. Die richtige Dynamik wird vonnöten sein, der Kopf nach den vielen Spielen muss ebenfalls klar sein. „Es muss uns gelingen, aus wenigen Chancen viel zu erreichen. Selbst gegen Dreieich haben wir noch etwas liegengelassen“, weiß Gören, der im Sturm wohl erneut auf Yves Böttler bauen wird.

Für den 28-Jährigen war es eine emotionale Woche – erst der Tod seines Vaters, dann der Sieg inklusive Tor. „Beim Torjubel hat man gesehen, wie sehr sich die Mannschaft für ihn freut. Wir haben ihm bewusst Zeit gegeben, er selbst wollte aber unbedingt dabei sein. Nun verarbeitet er alles. Schade, dass er einen Tritt auf die Wade bekam und raus musste“, sagt der Trainer. (jg, tok)

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