Da geht noch mehr: Das möchte Maberzells Quadri Aruna beim Doppelspieltag zeigen.
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Da geht noch mehr: Das möchte Maberzells Quadri Aruna beim Doppelspieltag zeigen.

Mittelfeld der Tabelle im Blick

Tischtennis: Maberzell peilt 4-Punkte-Wochenende an - Heimsieg gegen Schlusslicht Grenzau ist Pflicht

  • Angelika Kleemann
    vonAngelika Kleemann
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Es sieht so aus, als ob Maberzell am zehnten Platz klebenbleiben sollte. Um noch eine kleine Chance zu haben, zum Mittelfeld aufzuschließen, bedarf es eines 4-Punkte-Wochenendes beim Doppelspieltag der Tischtennis-Bundesliga. 

Fulda - Die Chance ist gegeben. „Hoffentlich“, lässt sich Maberzells Cheftrainer Qing Yu Meng entlocken. Sein TTC RhönSprudel sei am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen Abstiegskandidat Zugbrücke Grenzau in der Favoritenrolle, heute Abend (20 Uhr) im Auswärtsspiel gegen Bergneustadt seien es die Gäste, betont Meng.

Für Maberzell ist bei noch sechs ausstehenden Partien die Saison zwar so gut wie gelaufen, doch es ist eine Frage der Ehre, sich vom zweistelligen Tabellenplatz zu verabschieden. Die Hürde in Bergneustadt - die Gastgeber haben als Neunter sechs Zähler Vorsprung - erscheint nicht unüberspringbar, zumal Benedikt Duda, Stefan Fegerl und Alvaro Robles derzeit ebenfalls nicht in Topform sind. Am Mittwoch kassierte das Trio gegen Bremen eine 1:3-Niederlage und wartet in der Rückrunde noch auf den ersten Sieg. Maberzell kann zumindest einen gegen Mühlhausen (3:0) vorweisen. (Lesen Sie hier: Antonia Seemann fiebert im Corona-Lockdown ihrem Triathlon-Debüt entgegen).

Maberzell peilt 4-Punkte-Wochenende an: Doppelspieltag der Tischtennis-Bundesliga

Im Hinspiel setzte sich der TTCSchwalbe Bergneustadt allerdings mit 3:2 gegen Maberzell durch. Im Doppel hatten Ruwen Filus/Fan Bo Meng gegen Robles/Fegerl (0:3) nichts zu bestellen. Die Hoffnung von Cheftrainer Qing Yu Meng, dass Quadri Aruna zwei Punkte holt, erfüllte sich nicht. Während das Fünfsatzmatch gegen Robles zu Gunsten des Nigerianers ausging, musste er sich im Entscheidungssatz des Spitzenspiels Duda beugen, während Filus gegen Fegerl (3:1) keine Mühe hatte. „Zwei Aufstellungsvarianten habe ich im Kopf. Die werde ich mit den Spielern besprechen“, hält sich Meng bezüglich seiner Taktik bedeckt.

Sein Trio trainierte die Woche über im Leistungszentrum Düsseldorf gemeinsam mit den deutschen Nationalspielern und ausländischen Gästen. „Das hat hoffentlich einiges gebracht“, baut Meng auf eine aufsteigende Form seiner Formation.

Qing Yu Meng: Zwei Aufstellungsvarianten habe ich im Kopf. Die werde ich mit den Spielern besprechen.

Der Heimsieg gegen Schlusslicht Grenzau ist am Sonntag Pflicht. Die Begegnung ist allerdings deshalb brisant, weil der TTC Zugbrücke mit dem Rücken zur Wand steht, auf jeden Fall den Platz mit dem punktgleichen Elften Bad Homburg tauschen möchte, um im Abstiegskampf - sollte es nur einen Absteiger geben - die bessere Ausgangsposition zu haben. Grenzau wird alles in die Waagschale werfen. Maberzells 3:1-Hinspielerfolg war zudem nicht so klar, wie es den Anschein erweckt. Denn Ioannis Sgouropoulos, der den Punkt gegen Fan Bo Meng (3:1) holte, musste sich im Entscheidungssatz nur ganz knapp (10:12) Aruna geschlagen geben.

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