Maberzells Neuzugang Quadri Aruna.
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Maberzells Neuzugang Quadri Aruna.

„Längst nicht das Maximum“

Interview mit Maberzells Quadri Aruna über seine Leistung und das TTBL-Niveau 

Bei der 0:3-Niederlage des TTC RhönSprudel Maberzell zum Start der Tischtennis-Bundesliga in Bad Königshofen kassierte der in Portugal lebende Nigerianer Quadri Aruna (32) eine 1:3-Niederlage gegen Kilian Ort.

Wie hat sich Ihr Debüt insgesamt angefühlt?
Es war ein sehr schlechter Tag für das gesamte Team. Es ist ein furchtbares Gefühl, bei meinem Debüt in der TTBL verloren zu haben – und mindestens genauso ärgerlich ist natürlich die 0:3-Niederlage.
Den ersten Satz gegen Ort haben Sie noch mit 11:3 gewonnen, die weiteren verloren. Woran lag’s?
Ich bin in der Tat sehr gut gestartet, aber mir ist dann irgendwie der Fokus abhanden gekommen. Ort dagegen war durchweg hochkonzentriert – und das hat den Unterschied gemacht. Hinzu kam, dass ich etwas nervös war, es war schließlich mein erstes Spiel in der TTBL. Daher bin ich zuversichtlich, in den nächsten Spielen stärker zu werden.
Bei wie viel Prozent Ihres Leistungsvermögen waren Sie denn?
Das kann ich nicht genau sagen, es war aber längst nicht das Maximum. Leider habe ich die Erwartungen des Vereins und meine eigenen nicht erfüllt. Es ist einige Jahre her, dass ich zuletzt in einer derart starken Liga gespielt habe, damals in Frankreich. Hier wird Tischtennis auf allerhöchstem Niveau gespielt. Daran muss ich mich erst gewöhnen, bin mir aber sicher, mich von Spiel zu Spiel zu steigern.
Mit was waren Sie heute zufrieden, mit was nicht?
Wenn man verliert, gibt es so etwas wie Zufriedenheit nicht. Die Mannschaft und die Vereinsführung können nicht zufrieden sein mit so einem Spiel. Jeder von uns will gewinnen – und wir werden erst wieder zufrieden sein, sobald wir das geschafft haben.
Wie haben Sie Ihre Kameraden Ruwen Filus und Fan Bo Meng gesehen?
Sie haben gut gespielt, aber wir hatten kein Glück. Ruwen hat bereits mit 2:0 geführt, aber Bastian Steger kam sehr stark zurück. In meinem Spiel war es ähnlich; nach einem guten Start habe ich den Faden verloren. Und Fan Bo ist noch jung und befindet sich mitten in der Entwicklung, das muss man immer bedenken. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir im nächsten Spiel gegen Bremen eine bessere Leistung zeigen!

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