Im Golf GTI am Start: Nach guten Leistungen 2020 strebt der Hünfelder René Kircher diese Saison den Gewinn der Junior-Challenge an.
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Im Golf GTI am Start: Nach guten Leistungen 2020 strebt der Hünfelder René Kircher diese Saison den Gewinn der Junior-Challenge an.

Klare Ziele vor Augen

Nachwuchspiloten aus Kreis Fulda: René Kircher will Sieg in Junior-Challenge, Sandro Ritz in der GT4-Klasse

Klare Ziele haben zwei hiesige Nachwuchspiloten vor Augen: Hünfelds René Kircher (VW-Team Oettinger) strebt den Gewinn der Junior-Challenge an, während der Künzeller Sandro Ritz im Porsche Cayman GT 4 beim GTC-Race den nächsten Karriereschritt machen möchte. 

Fulda - TCR-Germany: Seine dritte Saison in der TCR-Germany wird René Kircher unter die Räder nehmen. Im zweiten Jahr hintereinander startet der junge Hünfelder aus dem Kreis Fulda erneut für das Volkswagen-Team Oettinger in einem VW Golf GTI TCR. Als Saisonziel hat Kircher den Gewinn der Junior-Challenge ins Auge gefasst. Nachdem er im vergangenen Jahr den Titel als Zweiter nur knapp verfehlt hatte, ist er wieder einer der Favoriten in der Juniorwertung. Vor dem Saisonstart in Oschersleben zeigt sich Kircher zuversichtlich: „Auf meine bisherigen Erfolge will ich in der neuen Saison aufbauen.“

Nach guten und konstanten Leistungen musste sich der Hünfelder 2020 nur Honda-Pilot Marcel Fugel geschlagen geben und landete knapp auf Platz zwei. In der Gesamtwertung der TCR-Meisterschaft belegte Kircher den hervorragenden sechsten Platz.

René Kircher aus Hünfeld blickt optimistisch auf Saison in der TCR-Germany

Die Oettinger-Teamchefs Rüdiger Völkner und Bernd Kircher, Vater von René, blicken ebenfalls optimistisch und mit großer Vorfreude auf die neue Saison in der Tourenwagenserie des ADAC. „René hat uns von Anfang an begeistert“ sagt Rüdiger Völkner: „Seine Professionalität und Fairness zeichnen ihn aus.“

Im Golf GTI am Start: Nach guten Leistungen 2020 strebt der Hünfelder René Kircher diese Saison den Gewinn der Junior-Challenge an.

Die TCR-Germany startet an sieben Wochenenden auf Rennstrecken in Deutschland und Österreich. Nach dem Saisonstart am 14. und 15. Mai in Oschersleben starten die Piloten auf dem Red-Bull-Ring (12./13. Juni) in Spielberg, bevor es anschließend an den Nürburgring (7./8. August) geht. Nach der Sommerpause steht der Lausitzring (11./12. September) auf dem Terminplan, gefolgt von den Rennen am Hockenheimring (18./19. September) und Sachsenring (2./3.Oktober). Ebenfalls auf dem Hockenheimring findet dann am 23. und 24.Oktober das Saisonfinale statt. Die Rennen der TCR-Germany werden in diesem Jahr live von RTL Nitro und als Livestream über den Youtube-Kanal des ADAC übertragen. (Lesen Sie hier: Fuldas erste Weltmeister: Motorsportler Karl Remmert und Willi Faust holen 1955 Titel im Gespannfahren)

Sandro Ritz will im Porsche Cayman GT 4 beim GTC-Race den nächsten Karriereschritt machen

GTC-Race: Den nächsten Karriereschritt macht Sandro Ritz in der Saison 2021. In einem Porsche Cayman GT4 wird der Künzeller im GTC-Race an den Start gehen. Nach guten Ergebnissen im Chevrolet-Cruze-Euro-Cup im vergangenen Jahr schaute sich Ritz nach einer Aufstiegsmöglichkeit um und wurde beim GTC-Race fündig. „Wir waren von Beginn an vom GT4-Konzept der Serie überzeugt und freuen uns, mit W&S Motorsport ein Topteam bekommen zu haben“, sagt Sandro Ritz vor der Saison.

Bei ersten Testfahrten machte sich Ritz mit seinem neuen Sportgerät bereits vertraut. Dank der guten Unterstützung der beiden Teamchefs Patrick Wagner und Daniel Schellhaas lernte Ritz viel und bereitete sich gut auf die anstehende Saison vor.

Sandro Ritz aus Künzell pilotiert einen Porsche Cayman GT4.

Ritz tritt in der GT4-Klasse an, für die vier besten Nachwuchspiloten der Klasse winkt am Ende des Jahres ein Test in einem GT3-Auto. Nach dem Test hat einer der Piloten dann die Chance auf eine kostenfreie Saison 2022 in einem GT3-Rennfahrzeug. Für den Osthessen ist das Förderkonzept der Serie ein richtiger Schritt: „Das Konzept von Organisator Ralph Monschauer ist sehr spannend. Endlich wird es einmal eine richtige Förderung geben, bei der am Ende ein kostenloses GT3-Cockpit winkt.“ Das GTC-Race startet im Rahmen des ADAC-Racing-Weekend, auf dem Plan stehen Rennen auf dem Lausitzring (Termin noch offen), in Oschersleben (27. Juni), auf dem Nürburgring (1. August), in Assen (29. August) und auf dem Hockenheimring (19. September). (Andreas Henkel)

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