Christoph Reintjes (von links), Juri Pisklov, Raphael Wahl und Erik Köhler wollen in die Bundesliga durchmarschieren.
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Christoph Reintjes (von links), Juri Pisklov, Raphael Wahl und Erik Köhler wollen in die Bundesliga durchmarschieren.

Mitgliederzahlen inzwischen verdoppelt

Poolbillard: Weg zur Bundesliga ist geebnet - Aufsteiger SG Johannesberg strebt Titel an

Mit großen Ambitionen geht die SG Johannesberg in die neue Poolbillard-Saison, die im Oktober startet. Der Zweitliga-Aufsteiger hat ein hehres Ziel: Meisterschaft und der direkte Durchmarsch in die Bundesliga. 

Johannesberg - Dann wäre die SG wieder da, wo der Vorgängerverein PBC Fulda sich vor und nach der Jahrtausendwende befand. Der PBC war gar Deutscher Meister – und dies möchte die SG Johannesberg in fünf Jahren auch sein.

Hinter diesen ambitionierten „Back to Bundesliga“-Plänen steckt ein klares Konzept, ausgeklügelt von Abteilungsleiter und Teammanager Alexander Peer. Ihm und seinem Team ist es gelungen, eine bärenstarke Mannschaft zu formen und viele Förderer zu finden, die von der Strategie Peers überzeugt sind. Dieses Sponsoringkonzept ist übrigens nicht nur zur Finanzierung der ersten Mannschaft gedacht. „Es ist unser Ziel, Kindern und Jugendlichen ein Umfeld zu bieten, in dem qualifizierter und erfolgsorientierter Leistungssport angeboten wird“, sagt Alexander Peer. Kindern und Jugendlichen soll ein Sportangebot offeriert werden, das sie weg von Handy und Spielkonsole holt.

Aufsteiger SG Johannesberg: In der Zweiten Bundesliga soll es die Meisterschaft werden

In dieses Konzept passt natürlich eine erfolgreiche erste Mannschaft prima rein. Das Team bilden: Der amtierende deutsche Meister Christoph Reintjes, der mehrfache Hessenmeister Juri Pisklov sowie die beiden Lokalmatadoren Raphael Wahl und Erik Köhler, die trotz ihres jungen Alters mit zahlreichen Meistertiteln auf Hessen- und Bundesebene gesegnet sind. Wahl hat gar einige Junioren-Europameistertitel feiern können. „Es gibt für mich keine bessere Motivation als diejenigen zu überholen, die sich einst über mich stellten“, sagt Erik Köhler. Die Verbundenheit des 23-Jährigen zum Verein macht die Tatsache deutlich, dass er als Schriftführer gar Vorstandsarbeit leistet.

Das Team hat allemal das Zeug dazu, den Titel in der Zweiten Bundesliga zu holen und in Zukunft tatsächlich auch im Poolbillard-Oberhaus ganz vorne dabei zu sein. Sportlich passt es ganz hervorragend und auch die Strukturen sowie das Umfeld sind schon bundesligareif. 16 Sponsoren hat Alexander Peer bereits begeistern können. Die meisten rekrutieren sich aus dem Fuldaer BNI-Unternehmernetzwerk „Sturmius“. BNI steht für Business Network International und agiert weltweit.

Termine

Die ersten beiden Partien der Poolbillard-Abteilung der SG Johannesberg finden am Samstag und Sonntag, 10. und 11. Oktober, statt. Mit dem BV Brotdorf und dem PBC Joker Altstadt II trifft die SG gleich auf zwei Konkurrenten um den Aufstieg. Alle Termine und weitere Infos gibt es im Internet.

Poolbillard SG Johannesberg: Mitgliederzahlen haben sich mittlerweile verdoppelt

Förderer kann man freilich nie genug haben. Deshalb freut sich Alexander Peer, wenn er weitere Sponsoren gewinnen kann. „Sympathiewerte, die Mannschaftssportarten an sich und besonders der SG Johannesberg zugeschrieben werden, übertragen sich auf unsere Unterstützer“, meint Peer. Denn der SG gelinge seit vielen Jahren der Spagat zwischen ehrenamtlichem Engagement und leistungsorientiertem Sport hervorragend.

Noch ein Fakt, der die sensationelle Entwicklung des Poolbillards in Johannesberg belegt: Die Mitgliederzahl hat sich mittlerweile verdoppelt. Auch das macht Alexander Peer richtig froh: „Es macht riesigen Spaß, mit diesen Leuten ehrenamtlich zu arbeiten. Und wenn noch sportlicher Erfolg hinzukommt, geht halt vieles noch leichter.“

Team, Strukturen und Umfeld passen also. Der Weg „Back to Bundesliga“ ist für die Poolbillard-Abteilung der SG Johannesberg geebnet. Und so ist durchaus möglich, dass schon bald die Deutsche Meisterschaft nach Fulda zurückkehrt.

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