Poolbillard-Meister Christoph Reintjes wird künftig die SG Johannesberg verstärken.
+
Poolbillard-Meister Christoph Reintjes wird künftig die SG Johannesberg verstärken.

Christoph Reintjes kommt nach Fulda

Poolbillard: Deutscher Meister verstärkt SG Johannesberg

Die Poolbillard-Zweitligisten der SG Johannesberg verstärken sich für die neue Saison mit einem amtierenden Deutschen Meister. Christoph Reintjes wechselt von St. Augustin nach Osthessen. Die SG startet damit den direkten Angriff auf die erste Bundesliga.

Johannesberg - Die Neuverpflichtung habe schon seit einigen Wochen im Raum gestanden, lässt der Fuldaer Verein in einer Pressemitteilung wissen. Allerdings habe erst die Entscheidung der Deutschen Billard Union über die Wertung der coronabedingt ausgesetzten Saison abgewartet werden müssen. Diese war Ende Juni gefallen: Mit Wertung der Tabellen nach der Hinrunde ist die SG Johannesberg Regionalliga-Meister und damit in die zweite Liga aufgestiegen.

Deshalb haben Sportwart Alexander Hofmann und Abteilungsleiter Alexander Peer ihren Worten jetzt auch Taten folgen lassen: Seit Dienstag ist die Verpflichtung des zweiterfolgreichsten Spielers der abgelaufenen Bundesliga-Saison offiziell. 85 Prozent seiner Spiele hatte Christoph Reintjes gewonnen.

Deutscher Meister verstärkt SG Johannesberg - Fuldaer Poolbillard-Verein will um Aufstieg mitspielen

„Mit Raphael Wahl, Juri Pisklov, Erik Köhler und Christoph Reintjes wollen wir ein gehöriges Wort um den Aufstieg in die erste Liga mitreden“, verkündet Alexander Peer stolz die Pläne für die kommende Saison. Und einen weiteren Spitzenspieler hat die SG Johannesberg in ihrem Aufgebot.

Der in den USA lebende, aber aus Fulda stammende mehrfache Poolbillard-Weltmeister Thorsten Hohmann ist für die kommende Saison ebenfalls spielberechtigt bei den Osthessen. „Sollte ich mich an einem Spieltag in Deutschland befinden und die Zeit es zulassen, werde ich gerne für die SG antreten“, lässt Hohmann wissen.

SG Johannesberg meldet fünfte Poolbillard-Mannschaft für die Kreisliga

Der sportliche Leiter Alexander Hofmann ist stolz auf den Renomeegewinn der vergangenen Jahre. „Sportlich gesehen sind wir nun für fast jeden deutschen Topspieler interessant, das war vor einigen Jahren noch anders“, stellt er fest. Dies liege nicht nur an der Zweitliga-Zugehörigkeit, sondern auch am sportlichen Umfeld. Das stimme, so Hofmann. „Bei den Heimspielen ist mittlerweile ordentlich was los, und die Spiele werden live ins Internet übertragen.

Nicht nur die erste Mannschaft ist erfolgreich, die zweite Mannschaft ist in die Verbandsrunde aufgestiegen. Auch hier werde der Verein qualitativ nachbessern, bestätigt Hofmann. Außerdem wird eine fünfte Mannschaft für die Kreisliga gemeldet. (sko)

Das könnte Sie auch interessieren