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Lea Birkenbach (links) und Lisa Ziegler geben über die 3000 Meter alles. Prüferin Brigitte Auth informiert über die Durchgangszeiten.

Trotz coronabedingter Verzögerung

Prächtige Stimmung beim Auftakt in die Sportabzeichensaison im Stadion in Fulda

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Es geht wieder los. Der Auftakt in die Sportabzeichensaison ist ohne coronabedingte Verzögerungen erfolgt. Auch wenn auf sechs Absolventen zwölf Prüfer kamen, war die Stimmung im Stadion in Fulda prächtig.

Fulda - Lea Birkenbach war die Erste, die sich in diesem Jahr bei Elke Piaskowski für das Sportabzeichen angemeldet hat. Pünktlich um 18 Uhr findet sich die 25-Jährige aus Lütter im Stadion ein. Voller Tatendrang, allerdings mit einem etwas mulmigen Gefühl hinsichtlich der 3000 Meter.

„Die laufen wir zuerst, dann ist das Schlimmste weg“, sagt sie lachend. Inzwischen ist ihre Mitstreiterin Lisa Ziegler eingetroffen. Beide gehören zum Team tegut und nehmen seit einigen Jahren am Firmenwettbewerb des Sportkreises und der Sparkasse Fulda teil.

„So schnell wie nie“

2019 zählte Team tegut zu den Gewinnern. Ein Abend auf der Enzianhütte war der Lohn. „Das war ein schöner, lockerer Abend“, erklären die beiden und hätten nichts dagegen, wenn das Los in diesem Jahr wieder auf tegut fiele. Doch zuvor warten siebeneinhalb lange Runden.

Unter 16 Minuten zu bleiben, lautet das Ziel. Spätestens bei Halbzeit ist das Lächeln aus den Gesichtern verschwunden, die Damen beißen sich durch und belohnen sich: „So schnell wie nie“, lautet das zufriedene Fazit: 15:21 Minuten (Lisa) und 15:24 (Lea) können sich sehen lassen.

Halb zum Glück gezwungen

Der coronabedingte Sicherheitsabstand von 1,5 Metern wurde – was an den Zeiten abzulesen ist – eingehalten. Derweilen plagt sich David Hamp mit dem Medizinballweitwurf ab. Der 35-Jährige Fuldaer hat noch nie das Sportabzeichen absolviert. Zu seinem Glück wurde er halb gezwungen.

„Ich brauche es für eine Bewerbung, mindestens Bronze muss es sein“, sagt der 35-Jährige und zeigt sich vom Auftakt sehr begeistert: 12,90 Meter habe ich erzielt, 11,25 Meter hätte ich nur gebraucht“, freut er sich über seinen Goldstoß.

Werbetrommel für Familien

Beim Standweitsprung ist Monika Möller zugange. Die Neuenbergerin bezeichnet sich als Outdoor-Aktivistin. „Spaß an der Freude“, nennt sie ihren Antrieb. Im dritten Versuch landete die 58-Jährige bei 1,50 Metern. „Das reicht für Gold, auf alle Fälle“, allerdings krittelt sie etwas: „Im vergangenen Jahr benötigte ich dafür wohl nur zwei Anläufe.“

Dass Standweitsprung bereits ihre dritte von vier nötigen Übungen ist, hat einen Grund: Monika Möller ist schon geschwommen. „Der Kanu-Club Fulda bietet am Neujahrstag immer Schwimmen an“, erklärt sie und konnte somit die guten Vorsätze für das neue Jahr gleich in die Tat umsetzen. 

Familien finden sich an diesem Dienstagabend zwar noch nicht ein, doch rührt die Sportabzeichenbeauftragte Elke Piaskowski eifrig die Werbetrommel: „Es macht Spaß, und es gibt wieder schöne Preise zu gewinnen.“ 

Teilnahmebedingungen

Familienwettbewerb: Mindestens zwei Teilnehmer einer Familie oder Lebensgemeinschaft aus zwei Generationen müssen die Anforderungen erfüllt haben.

Wettbewerb für Firmen, Behörden und Hilfsorganisationen: Bei Firmen, Behörden und Hilfsorganisationen bis zu 100 Mitarbeitern müssen mindestens 5, ab 101 Mitarbeitern mindestens 10 das Sportabzeichen geschafft haben.

Auskünfte erteilt Sportabzeichenbeauftragte Elk ePiaskowski montags (10bis 12 Uhr, 15 bis 18 Uhr), mittwochs (15 bis 18 Uhr) und donnerstags (10 bis 12 Uhr) unter (0661) 102-1406 oder per Mail an sportabzeichen@sk-fh.de

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