Herrlich, vor allem wegen der vielen Störche, die auf den Feldern Nahrung suchen: Direkt bei Mittelrode beginnt die Zufall-Route, die um das Naturschutzgebiet Haimberg herumführt und Laurenz (von links), Daniel und Larissa mit einem wunderschönen Panoramablick belohnt. Im Hintergrund ist Oberrode zu sehen.
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Herrlich, vor allem wegen der vielen Störche, die auf den Feldern Nahrung suchen: Direkt bei Mittelrode beginnt die Zufall-Route, die um das Naturschutzgebiet Haimberg herumführt und Laurenz (von links), Daniel und Larissa mit einem wunderschönen Panoramablick belohnt. Im Hintergrund ist Oberrode zu sehen.

Wieder grüßen die Störche

Wir stellen die Routen der virtuellen RhönEnergie-Challenge vor – heute: die Zufall-Route

  • Laurenz Hiob
    vonLaurenz Hiob
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Da haben wir nicht schlecht gestaunt, als uns auf der sechs Kilometer langen Zufall-Route schon wieder Störche begegneten.

Fulda - Die virtuelle RhönEnergie-Challenge könnte 2020 unter den Oberbegriff „Störche“ subsummiert werden. Als wir nach und nach ausgewählte Routen ablaufen, entdecken wir immer wieder Störche. Erst einen, dann zwei, dann drei, dann vier. Begonnen hatte alles in Bimbach, wo wir den „Klinikum-Fulda-Track“ unter die Füße nahmen. Dort liefen wir kurz vor dem Ziel unter der Eisenbahnbrücke durch, auf der ein Storch saß. „Habe ich extra fürs Bild bestellt“, sagte unser Fotograf stolz. Kurz darauf gesellte sich gar noch ein zweiter Storch zum ersten. Toll.

Sechs Kilometer vorbei an Mittelrode, Oberrode, Besges und Rodges: die Zufall-Route.

Jetzt die Zufall-Route, die nördlich von Mittelrode im Feld beginnt. Sechs Kilometer geht es um das Naturschutzgebiet Haimberg, wir passieren Oberrode, Besges, Rodges und laufen ein Stück entlang des Westrings. Insgesamt 100 Höhenmeter haben wir am Ende in den Beinen. Vor allem der Schotter und das hoch gewachsene Gras zwischen den Spuren der Bewirtschaftungswege macht die Strecke anspruchsvoll – Stufe 4 beim Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu anderen Strecken.

Anmeldung

14 Strecken haben die Veranstalter in der Region ausgewiesen. Alle sind in der Tracking-App „komoot“ angelegt, die von Challengern kostenfrei genutzt werden kann. Jedem Läufer steht es aber frei, andere Routen zu laufen.

Gewertet werden alle Strecken über sechs Kilometer, die gemeldete Starter zwischen dem 1. und 30. September auf der Meldeplattform hochladen. Jeder Läufer darf insgesamt vier Strecken einstellen. Strecken darüber hinaus werden nicht gewertet. Eine Registrierung für die virtuelle RhönEnergie Challenge ist auf der Internetseite der Challenge bereits möglich. Jeder muss sich einzeln registrieren, startet aber wie gewohnt für sein Unternehmen, seinen Verein oder seine Schule.

Auf der Homepage steht ein digitales Booklet mit Informationen und den 14 Strecken zur Verfügung, ferner eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Upload der Tracks. Eine Startgebühr wird nicht erhoben.

Weitere Informationen auf: rhoenenergie-challenge.de

Am Ende entfährt es unserem Fotografen: „Guckt mal! Hat wieder geklappt. Dieses Mal sind es sogar vier Störche.“ Wahnsinn, er hat Recht. Ob die sich ein Polster für den Flug nach Süden anfressen? Auf der Rückfahrt kommen wir den vier Störchen näher, ohne dass die sich bewegen. Hm... Waren nur Leitpfosten am Straßenrand. Schade.

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