Die Gersfelder Schützen haben ihre Anlage saniert - mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Fulda.
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Bei der Bescheidübergabe (von links): Frederik Schmitt, 2. Vorsitzender Reiner Müller, Kerstin Höhne, Vereins- und Förderlotsin des Landkreises, Wolfgang Benndorff und Dr. Steffen Korell.

Größte Kapazität in Rhön

Gersfelds Schützen sanieren Schießstand - 85.000 Euro Unterstützung vom Landkreis

Die Schützengesellschaft Gersfeld 1813 e.V. hat ihre Anlage sanieren müssen. Gestemmt haben sie das durch ihre enormen Eigenleistungen und durch Zuschüsse aus der Vereinsförderung des Landkreises Fulda.

Gersfeld - 2016 sah sich der Verein fast vor dem Aus. Neue Gesundheits- und Umweltrichtlinien hatten bei der regelmäßigen Überprüfung der Anlage zur Erkenntnis geführt, dass man die strengeren Vorschriften nur mit erheblichem finanziellen Aufwand würde erfüllen können, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises Fulda.

Der Vorsitzende Wolfgang Benndorff schilderte im Rückblick, dass der Verein nicht an der Herausforderung verzagte, sondern diskutierte, plante und anpackte: 2018 wurde das Dach saniert und mit einer Photovoltaikanlage versehen, im Juni 2019 schließlich wurden der Kurzwaffenschießstand und die Lüftungsanlage komplett erneuert. Dazu kam in der Folge auch die Sanierung des Langwaffenschießstandes.

Die Arbeiten summieren sich auf rund 424.000 Euro. Sie wurden mit etwa 85.000 Euro durch die Vereinsförderung des Landkreises Fulda unterstützt und wären ohne die Eigenleistungen der zupackenden Mitglieder nicht möglich gewesen. „Ich danke herzlich für die Unterstützung durch den Landkreis, ohne die wir das nicht geschafft hätten“, sagte Wolfgang Benndorff. (Lesen Sie auch: 100.000 Euro für heimische Vereine: RhönEnergie Fulda ehrt Gewinner des Online-Votings)

Rhön: Gersfelds Schützen sanieren Schießstand - mit Geld vom Kreis Fulda

Die Gersfelder Schützengesellschaft bietet nun mit 15 Schießplätzen die größte Kapazität in der Rhön, berichtet der Landkreis Fulda außerdem. Die gesamte Ausstattung folgt geltenden Sicherheitsregeln: Das Material von Boden und Wänden wurde entsprechend gewählt, lüftungstechnische Anlagen, elektrische Einrichtungen, Brandschutz- und andere Sicherheitsvorschriften wurden berücksichtigt.

„Alle Auflagen wurden erfüllt und teils sogar übertroffen“, sagte der Vorsitzende und wies darauf hin, dass nach dem Umbau alle Disziplinen des Deutschen Schützenbundes und des Bundes Deutscher Sportschützen möglich seien. Die Qualität der Schießstände lobte auch Gersfelds Bürgermeister Dr. Steffen Korell.

Vize-Landrat Frederik Schmitt, der die Förderbescheide für die umfangreichen Sanierungen überbrachte, dankte für das Engagement des Vorstandes und der Mitglieder. „Die finanzielle Unterstützung der Vereine ist unbestritten wichtig“, sagte Frederik Schmitt und ergänzte: „Aber entscheidend für die Lebendigkeit von Vereinen ist die Tatkraft derer, die vorangehen und sich ehrenamtlich für viele andere einsetzen.“ (sec)

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