Sara Gambetta ist glücklich und zufrieden nach ihrem gelungenen Saisonauftakt.
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Sara Gambetta ist glücklich und zufrieden nach ihrem gelungenen Saisonauftakt.

Wettkampf in Chemnitz

Kugelstoßerin Sara Gambetta aus Rimbach startet mit Bestleistung in die Saison - „Hat sich gut angefühlt“

  • Angelika Kleemann
    vonAngelika Kleemann
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Gelungener Saisoneinstand: Eineinhalb Jahre nach ihrem letzten Wettkampf hat sich Sara Gambetta gestern beim Kugelstoßmeeting der Bundeskader-Athletinnen in Chemnitz im Ring zurückgemeldet. Mit 18,18 Metern stieß die Rimbacherin persönliche Hallen-Bestleistung.

Fulda/Chemnitz - Als Zweite hinter der WM-Dritten Christina Schwanitz (LV Erzgebirge, 19,11 m) verpasste Sara Gambetta (SV Halle) mit 18,18 Metern die Hallen-EM-Norm nur um zwei Zentimeter.

„Ich bin glücklich. Der erste Wettkampf nach eineinhalb Jahren hat sich gut angefühlt“, zeigt sich die gebürtige Rimbacherin erleichtert. Denn gerade in den letzten Wochen haderte die Lehramtsstudentin mit ihren Trainingsergebnissen. „Ich konnte meine Leistung nicht abrufen“, erklärt sie und war sich deshalb bezüglich ihres ersten Wettkampfes eineinhalb Jahre nach der WM in Doha sehr unsicher, was dabei herausspringen sollte. Sie gesteht: „Ich habe mir schlimme Szenarien ausgemalt.“ (Lesen Sie hier: Sara Gambetta startet in Hallensaison)

Rimbach: Kugelstoßerin Sara Gambetta startet mit Bestleistung in die Saison

Völlig unbegründet, wie Sara Gambetta gestern zufrieden feststellen konnte. Beim Einstoßen flog die Kugel konstant in den Bereich von 18,30 Meter. Alles passte. Die Bewegung war rhythmisch, die Kugel flog mühelos. Im Wettkampf wollte die 27-Jährige dann zu viel, wodurch sich kleine Fehler einschlichen. 17,96 Meter lautete die Bestweite nach dem dritten Versuch. Vor dem letzten Durchgang pushten sich die Damen noch mal. „Wir wollten alles raushauen.“ Mit Erfolg. Sowohl Christina Schwanitz als auch Sara Gambetta und die drittplatzierte Katharina Maisch (LV Erzgebirge, 18,12 m) legten noch mal eine Schippe drauf und steigerten sich.

„So früh bin ich noch nie in eine Hallensaison eingestiegen“, blickt Sara Gambetta zurück, was ihre Hallen-Bestleistung von 18,18 Metern noch wertvoller macht. Am kommenden Wochenende stehen am Freitag in Karlsruhe und am Sonntag in Rochlitz die nächsten zwei Wettkämpfe auf dem Programm. Da soll die Kugel dann noch weiter fliegen, jenseits der 18,20-Meter-Marke, um sich im Kampf um die EM-Tickets vor der entscheidenden Hallen-DM (20./21. Februar) in Dortmund eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

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