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Schwimmen: Dresden gutes Pflaster für die Wasserfreunde Fulda

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Die Delegation der Wasserfreunde Fulda stellte in Dresden zahlreiche persönliche Bestzeiten auf.
Die Delegation der Wasserfreunde Fulda stellte in Dresden zahlreiche persönliche Bestzeiten auf. © Marco Jabien

Der Härtetest vor den Osterferien verlief erfolgreich: 15 Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde Fulda haben sich in Dresden internationaler Konkurrenz gestellt und über eine Bestzeitenquote von 63 Prozent gefreut.

Dresden - Zweimal Gold sicherte sich Emil Kelberer (2006) von den Wasserfreunden Fulda über 400 Freistil (4:30,71) und 50 Freistil (0:25,92). Im Super-Finale, wo die acht besten einer Wertungsklasse in verschiedenen Schwimmarten gegeneinander antreten, setzte er sich hauchdünn in neuer Bestzeit von 0:25,86 gegen seine Konkurrenten durch.

Ebenfalls zweimal die goldene Plakette in Empfang nehmen durften Jason Runge (2004, 50 / 200 Rücken) und Malte Alexander Schütt (2009), der besonders über 100 Brust (1:19,47) einen großen Sprung nach vorne machen konnte. Mit dieser Zeit liegt er deutschlandweit in seinem Jahrgang auf Platz zehn. Silber über die Sprintdistanz (0:36,76) ließen zudem aufhorchen. (Lesen Sie hier: Schwimm-Trio der Wasserfreunde Fulda stark: Bestzeiten für Kelberer, Göbel und Gajda)

Schwimmen: Dresden gutes Pflaster für die Wasserfreunde Fulda

Brustspezialistin Annika Fleck (2006) lieferte in 2:48,25 die beste Zeit der Veranstaltung über 200 Brust ab und zeigte auch über 200 Lagen (2:33,44) aufsteigende Tendenz. Den Sprung in die Super-Finals schafften zudem Inessa Kelberer (2009), Fabienne Krenzer (2007) und Livia Gajda (2008). Alle konnten sich in ihren Finals noch einmal steigern und belegten die Plätze vier bis fünf.

Kelberer überzeugte zudem mit starken 2:18,60 über 200 Freistil und gewann in guten 1:04,13 Gold über 100 Freistil. Gajda konnte nach mehreren Wettkampfwochenenden ihre gute Form konservieren und setzte in 4:46,97 ein Ausrufezeichen als Zweite über 400 Freistil. Krenzer konnte sich über 50 Freistil über Bronze freuen und zeigte in 1:04,07 (100 Freistil) aufsteigende Tendenz.

Dominic Minich (2007) katapultierte sich über 50 Schmetterling in 0:27,52 nicht nur auf Platz eins, sondern steigt damit auch in nationalen Jahrgangs-Bestenliste auf Platz elf ein. Auch 4:31,70 über die ungewohnten 400 Freistil konnten sich für den Sprinter sehen lassen. Nach 4:30,76 blieb die Uhr für Melvin Jonas (2007) über 400 Freistil stehen, was zum einen Silber bedeutete, zum anderen unterbot er damit die Pflichtzeit für die „Süddeutschen“ im Mai an gleicher Stätte.

Schwimmer der Wasserfreunde Fulda freuen sich über Bestzeitenquote von 63 Prozent

Emilia Gajda (2005) erweiterte ihr Streckenpensum für die Süd-Meisterschaften, indem sie nach 1:02,85 über 100 Freistil eine überzeugende Leistung ins Wasser brachte. Über 100 Brust (1:19,23) war sie nicht zu schlagen, während schnelle 0:35,49 über die halbe Distanz für die Deutschen Titelkämpfe hoffen lassen.

Mit Bronze belohnten sich Janoah Gremm (2005 / 400 Freistil / 4:30,71) und Leni Oswald (2008 / 50 Freistil / 0:30,68). Beide konnten zudem weitere persönliche Bestzeiten aufstellen. Ihren Aufwärtstrend setzte Luna-Kim Latzel (2007) fort und stellte in 5:00,67 (400 Freistil / Platz 2) und 2:23,48 (200 Freistil) deutliche neue Hausrekorde auf. Hermine Flügel (2005, 400 Freistil 4:54,01) und Hanna Rosa Baier (2006, 200 Lagen 2:38,15) überzeugten ebenfalls mit persönlichen Bestzeiten und können für die „Süddeutschen“ planen. (mja)

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