Unter Beobachtung: Laurenz (links) und Daniel nehmen Larissa in ihre Mitte - von der Brücke streng beäugt von Herrn Adebar persönlich.
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Unter Beobachtung: Laurenz (links) und Daniel nehmen Larissa in ihre Mitte - von der Brücke streng beäugt von Herrn Adebar persönlich.

App ab 1. September zur Verfügung

Mit Störchen laufen: Bei der RhönEnergie-Challenge gibt es verschiedene Routen

  • Laurenz Hiob
    vonLaurenz Hiob
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14 Routen haben die Veranstalter der virtuellen RhönEnergie-Challenge vorbereitet. Mit der App Komoot und den Informationen auf der Website kann das Vergnügen beginnen. Ende August werden sogar noch Schilder an die jeweiligen Startpunkte gestellt. Wir testen heute: Den Klinikum-Track.

Die stehen aber noch nicht. Deshalb gab es am Start hinter dem Bimbacher Bahnhof Diskussionen, wo es denn nun langgehe. Erst über die kleine Brücke und dann direkt links oder erst mal unter der optisch attraktiv-blauen Eisenbahnbrücke hindurch? Ein anwesender ehemaliger Geografie-Student klärte auf: Wenn das doch der auf der Karte verzeichnete Fluss ist (die Lüder natürlich), dann müssen wir erst darüber und passieren erst am Ende die Eisenbahnbrücke. Die 5,3 Kilometer führen auf fast ebenem Terrain nach Großenlüder und auf der anderen Bachseite zurück nach Bimbach. Beim erneuten Kartenstudium gab es keinen Widerspruch.

Start hinter dem Bahnhof in Bimbach. Und von dort geht’s Richtung Großenlüder.

Ab 1. September helfen aber die App Komoot, ein Barcode, der problemlos mit dem Smartphone eingescannt werden kann, und natürlich die Schilder, die in den nächsten Tagen an den jeweiligen Startpunkten aufgestellt werden.

Dann ging’s los. Unter der Brücke mussten wir tatsächlich mehrfach durchlaufen. Wir sagten: „Mach hinne, Onkel. Wer weiß, wie lange der Storch sich das mit uns noch anguckt und auf der Brücke sitzenbleibt.“ Als der Fotograf mit seinem vierten, fünften Versuch endlich zufrieden war, gesellte sich zum ersten Storch sogar ein zweiter. Na ja, jetzt war die Szene im Kasten – mit einem Storch.

Anmeldung

14 Strecken haben die Veranstalter in der Region ausgewiesen. Alle sind in der Tracking-App „komoot“ angelegt, die von Challengern kostenfrei genutzt werden kann. Jedem Läufer steht es aber frei, andere Routen zu laufen.

Gewertet werden alle Strecken über sechs Kilometer, die gemeldete Starter zwischen dem 1. und 30. September auf der Meldeplattform hochladen. Jeder Läufer darf insgesamt vier Strecken einstellen. Strecken darüber hinaus werden nicht gewertet. Eine Registrierung für die virtuelle RhönEnergie Challenge ist auf der Internetseite der Challenge bereits möglich. Jeder muss sich einzeln registrieren, startet aber wie gewohnt für sein Unternehmen, seinen Verein oder seine Schule.

Auf der Homepage steht ein digitales Booklet mit Informationen und den 14 Strecken zur Verfügung, ferner eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Upload der Tracks. Eine Startgebühr wird nicht erhoben. / sko

rhoenenergie-challenge.de

Auf den wenigen Metern zurück zum Ausgangspunkt fragten wir uns, ob man Störche essen kann. Nein, keine Angst, das wollte niemand von uns. Aber wir wollten es wenigstens mal wissen. Zumal es ja diesen Spruch des Erstaunens gibt, der mit dem Braten eines Storchs und so.

Die Lösung hatte – wie so oft – unser Fotograf: „Logisch kann man die essen. Fragt sich bloß, ob die schmecken.“ Na ja, das war zwar keine Antwort auf unsere Frage, aber trotzdem zogen wir zufrieden ab. Das war unsere erste Begegnung mit einem Storch auf der virtuellen Challenge 2020, aber nicht die letzte. Demnächst mehr, wenn wir peu à peu weitere ausgewählte Routen an dieser Stelle vorstellen.

Lesen Sie auch: Auf der RhönSprudel-Strecke bei der virtuellen Challenge sind 150 Höhenmeter fällig und Wegen Corona: Aus einer Challenge werden bis zu vier Läufe

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