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Acht Medaillen, ein Vereinsrekord: Wasserfreunde Fulda räumen bei „Süddeutschen“ ab

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Livia Gajda (von links), Annika Fleck, Fabienne Krenzer und Leni Fischer überzeugten in der Vierer-Staffel. Gajda knackte in Dresden sogar den Vereinsrekord über 200 Meter Rückenschwimmen.
Livia Gajda (von links), Annika Fleck, Fabienne Krenzer und Leni Fischer überzeugten in der Vierer-Staffel. Gajda knackte in Dresden sogar den Vereinsrekord über 200 Meter Rückenschwimmen. © Wasserfreunde Fulda

Acht Medaillen und viele Top-Acht-Platzierungen: Die Wasserfreunde Fulda hatten bei den Süddeutschen Meisterschaften im Schwimmen allen Grund zur Freude.

Fulda - Die erst 13-jährige Livia Gajda (2008) verbesserte in Dresden den fünf Jahre alten Vereinsrekord, gehalten von Alina Bleuel, über 200 Rücken und schnappte sich für Fulda mit 2:26.77 die Silbermedaille in ihrem Jahrgang. Hinzu kamen eine Bronzemedaille über 50 und Platz vier über 100 Rücken.

Rückenspezialist Jason Runge (2004) schwamm in Riesa zweimal zu Silber. In 2:13.82 über 200 und in neuer Bestzeit von 1:01.73 über 100 Rücken zeigte er sich in guter Verfassung. Ebenfalls in der Rückenlage glänzte Dominic Minich (2007) in Dresden. Mit neuen Hausrekorden über 100 (1:04.28) und 200 (2:18.42) entriss er der Konkurrenz mit knappem Vorsprung die bronzene Plakette und wurde zudem in guten 0:56.04 Süddeutscher Vizemeister über seine Paradedisziplin 100 Freistil.

Bereits beim letzten Härtetest vor den Osterferien erwies sich Dresden als gutes Pflaster für die Schwimmer der Wasserfreunde Fulda.

Bestzeiten bei „Süddeutschen“ - Wasserfreunde Fulda räumen ab

Brustschwimmerin Annika Fleck (2006) sorgte in Riesa mit soliden 0:34.98 über 50 Brust mit Rang drei für die achte Medaille. Hinzu kam ein guter vierter Platz über 100 Brust. Ebenfalls auf Platz vier landete Emilia Gajda (2005). Nach schnellen 0:35.31 über 50 Brust hat sie das Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Berlin endgültig sicher.

Gleiches dürfte für Emil Kelberer (2006) gelten, der in schnellen 2:16.97 als schnellster Hesse auf Rang vier landete und sich damit in das nationale Ranking über diese Strecke schob. Weiterhin überzeugte Kelberer mit guten 2:01.34 als Startschwimmer der 4x200-Freistil-Staffel.

Schwester Inessa (2009) ließ sich durch eine im Vorfeld zugezogene Handverletzung nicht irritieren und verbuchte ausnahmslos Bestzeiten in Dresden. Ihre beste Platzierung erreichte sie mit Platz vier über 100 Freistil (1:03.16) und überzeugte auch über 200 Freistil (2:17.19 / Platz 9), 400 Freistil (4:46.48 / Platz 7 ), 100 Rücken (1:11.77 / Platz 6) und 200 Rücken (2:35.7 / Platz 8).

WFF-Staffeln in Riesa unter den vorderen Plätzen

Sophie Marie Göbel (2009) verbuchte in soliden 0:31.67 über 50 Schmetterling den „undankbaren“ vierten Platz und sicherte sich in neuer Bestzeit über 200 Rücken (2:36.96) Rang 10. Weitere starke Bestzeiten steuerten Melvin Jonas (2007, 400 Freistil / 4:25.82), Leni Fischer (2007, 200 Freistil / 2:14.68), Fabienne Krenzer (2007, 50 Freistil / 0:29.07) zum geschlossenen Mannschaftsergebnis bei.

Sehr gut in Form präsentierten sich die WFF-Staffeln in Riesa. Allen voran überzeugten die beiden 4x200-Freistil-Staffeln. Die erste Mannschaft (Livia Gajda/2:14.71, Leni Fischer/2:14.56, Fabienne Krenzer/2:17.01 und Annika Fleck/ 2.12.89) knackte die Neun-Minuten-Marke (8:59.19), schwamm auf Rang sechs und ließ namhafte Vereine wie VFL Sindelfingen oder SG EWR Rheinhessen-Mainz hinter sich.

Als einziger Verein brachten die WFF zwei Staffeln in diesem Wettbewerb an den Start und auch die zweite Mannschaft platzierte sich in der Besetzung Hanna Rosa Baier (2:16.56), Inessa Kelberer (2:17.52), Emilia Gajda (2:17.53) und Hermine Flügel (2:15.37) in guten 9:06.98 unter den Top-Ten (Platz 10).

Neun Starter für die Jahrgangs-Titelkämpfe qualifiziert

Die WFF-Herren erschwammen sich in 8:14.83 und in der Besetzung Emil Kelberer (2:01.34), Jason Runge (2:02.78), Melvin Jonas (2:08.07) und Dominic Minich (2:02.54) einen guten vierten Platz in der offenen Klasse. Auch der siebte Platz der 4x100-Freistil-Damen-Staffel (Baier, Gajda, Fischer, Fleck) konnte sich sehen lassen. Hier legte Baier als Startschwimmerin (1:02.83) eine gute Grundlage für die spätere Endzeit von 4:08.61.

„Acht Medaillen, ein Vereinsrekord, viele Bestzeiten und wirklich viele Top-5 und Top-8-Platzierungen sind ein toller Erfolg für die Schwimmerinnen und Schwimmer. Aktuell können wir mir mit neun Startern für die nationalen Jahrgangs-Titelkämpfe planen. Für die offenen Titelkämpfe sollten sich ein, vielleicht sogar zwei Staffeln qualifiziert haben. Ob hier noch Einzelstarter (Top 40-Ranking offen) dazu kommen, werden die Ergebnisse in Berlin in gut zwei Wochen zeigen.“

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