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Die Bälle fliegen wieder, die Medenrunde steht bevor: Der HTV hat die Wettspielordnung modifiziert und den Vereinen mehr Spielraum gelassen.

Vor Start der Tennisrunde

Hessischer Tennisverband verabschiedet Rahmenbedingungen

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Der erweiterte Sportausschuss des Hessischen Tennis-Verbandes (HTV) hat sportliche Rahmenbedingungen zu einer möglichen Sommer-Medenrunde 2020 verabschiedet, die am 8. Juni starten könnte. Kein Abstieg, aber Aufstieg, Mannschaftsrückzug vom 18. bis 24. Mai und namentliche Meldung bis zum 31. Mai sind die wichtigsten Punkte.

Sind die Neuerungen für diese Saison verbindlich?

Der HTV und der erweiterte Sportausschuss beobachten die weitere Entwicklung und behalten sich das Recht vor, in einer Sitzung am 2. Juni über weitere Rahmenbedingungen zu entscheiden.

Was wurde zur Auf- und Abstiegsregelung entschieden?

Der Ausschuss hat beschlossen, die Abstiegsregelung in diesem Jahr vollständig auszusetzen. Das bedeutet, es wird sowohl sportlich als auch regeltechnisch keine Absteiger geben. Die Aufstiegsregelung wird weiterhin angewendet.

Was passiert mit den potenziellen Aufsteigern in die Regionalliga?

Ob die Hessenmeister aufsteigen, ist noch zu klären. Der DTB als Veranstalter der Regionalligen wird hierzu zeitnah eine Entscheidung treffen.

Welche Regelungen wurden zum Mannschaftsrückzug verabschiedet?

Ein Rückzug in diesem Wettspieljahr wird nicht sanktioniert, es wird kein Ordnungsgeld erhoben, und der Abstieg tritt nicht in Kraft. Der Ausschuss hat sich entschieden, die zuletzt avisierte Frist zum 15. Mai zu ändern. Ein Mannschaftsrückzug wird ab sofort in der Woche vom 18. bis 24. Mai möglich sein. Ein Rückzug nach dieser Woche ist rein formal nicht vorgesehen. Kann oder möchte eine Mannschaft nach diesem Zeitraum dennoch nicht mehr teilnehmen, wird es ebenfalls nicht sanktioniert.

Warum wurde dieser Zeitraum für einen Mannschaftsrückzug gewählt, und wie ist dieser zu melden?

Zum einen geht es um die Planungssicherheit für die neue Spielplanerstellung. Zum anderen möchte man voreilige Mannschaftsrückzüge durch die bestehende Unsicherheit verhindern, falls sich Spielerinnen und Spieler nach eventuellen Lockerungen durch die Landesregierung in den kommenden zwei Wochen noch umentscheiden.

Das lange Zeitfenster für die Mannschaftsmeldungen ist gut gewählt. So können die Clubs entscheiden, ob sie unter den entsprechenden Auflagen antreten möchten oder lieber die Runde aussetzen.

Martin Zentgraf, Vorsitzender Tenniskreis Fulda

Kann die namentliche Meldung noch einmal bearbeitet werden? Und dürfen Spieler/-innen eventuell noch wechseln?

Die Bearbeitung der namentlichen Meldung auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene ist ab sofort und bis zum 31. Mai 1möglich.

Können Wettkämpfe flexibel verlegt werden?

Wettkämpfe können flexibel auf einen Wunschtermin auch außerhalb des 14-Tage-Rahmens und nach dem letzten Spieltag verlegt werden. Voraussetzung bleibt das Einverständnis des Gegners sowie des zuständigen Spielleiters. Darüber hinaus können Wettkämpfe bis spätestens sieben Tage vor Wettkampfbeginn im beiderseitigen Einvernehmen abgesagt werden.

Was passiert, wenn eine Mannschaft nicht vollständig ist?

Der Ausschuss hat mehrere Möglichkeiten beschlossen, damit Mannschaften flexibel auf kurzfristige Absagen von Mannschaftskameraden reagieren können. Ein Spieler kann an einem Tag nun an mehreren Mannschaftswettbewerben (falls er spielberechtigt ist) teilnehmen. Damit haben Mannschaften die Möglichkeit, kurzfristig Ersatz für ausfallende Spieler zu finden.

Kann eine Mannschaft zu einem Wettkampf nicht antreten, wird dieser zwar zu null gewertet, jedoch nicht sanktioniert. Das unvollständige Antreten von Mannschaften wird ebenfalls nicht sanktioniert, solange in beiden Fällen der Gegner und der zuständige Spielleiter spätestens 24 Stunden vorher benachrichtigt wurden.

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