Joggen bei Hitze kann dem Körper zusetzen.
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Joggen bei Hitze kann dem Körper zusetzen.

Sport im Sommer

5 Tipps zum Joggen bei Hitze: Welche Tageszeit am besten ist - und was man nach dem Training nicht tun sollte

Joggen gehört wohl zu den beliebtesten Outdoor-Sportarten. Doch vor allem bei hohen Temperaturen im Sommer kann Sport im Freien dem Körper zusetzen. Wann bei Hitze die beste Tageszeit zum Trainieren ist und wann am wenigsten Pollen fliegen, verraten Experten von WetterOnline.

  • Am Wochenende soll es in der Region Fulda sehr heiß werden.
  • Beim Sport an der frischen Luft sollten gerade Jogger deshalb ein paar Tipps beachten. Denn die Hitze kann dem Körper zusetzen.
  • Beispielsweise sollten Jogger nach dem Training nicht sofort unter die Dusche springen.

Region - Nachmittags ist es am wärmsten: Hohe Temperaturen können das Training und den Kreislauf maßgeblich beeinflussen. Daher sollten die Zeiten, zu denen man Sport treibt, gut ausgewählt werden, heißt es in der Pressemitteilung von WetterOnline. Birgit Heck, Sprecherin der Unternehmenskommunikation von WetterOnline, weiß: „Am heißesten ist es nicht zur Mittagszeit, wie viele Leute denken, sondern am späten Nachmittag und frühen Abend.“

5 Tipps fürs Joggen in der Hitze - Welche Tageszeit ist am besten?

Zwar sei im Sommer gegen 13.30 Uhr den Sonnenstand am höchsten und die Sonneneinstrahlung am intensivsten, „aber die höchsten Temperaturen messen wir erst gegen 17 bis 18 Uhr“. Das liege vor allem daran, dass sich die Luft vom Boden aus erwärmt.

Um den Kreislauf zu schonen, sollten Läuferinnen und Läufer demnach ein Training in der späten Nachmittagshitze vermeiden und im Idealfall auf die frühen Morgenstunden ausweichen. „Die tiefste Temperatur des Tages messen wir fast immer am frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang“, so Heck.

Den Pollen davonlaufen: Allen Joggerinnen und Joggern, die mit Pollen zu kämpfen haben, rät Birgit Heck: „Allergiker sollten beim Sport stets auf den Pollenflug achten, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten. Generell kann man sagen, dass die Pollenkonzentration in der Stadt morgens am geringsten ist und auf dem Land abends.“

Welche Getränke ideal sind und warum man nach dem Training nicht sofort duschen sollte

Genügend Trinken: Ob morgens oder abends, beim Sport im Sommer ist es besonders wichtig, ausreichend zu trinken, um die körpereigene Klimaanlage in Gang zu halten. Denn durch das Schwitzen verliert der Körper viel Wasser. Am besten trinken Läuferinnen und Läufer schon vor dem Training und auch immer wieder zwischendurch. Natriumreiches Wasser oder Fruchtsaftschorlen sind als Getränke ideal. Sie geben vor und nach dem Training schnell Energie.

Auf den Körper hören: Leichte Funktionskleidung hilft, während des Sports den Schweiß abzutransportieren und einer Überhitzung des Körpers vorzubeugen. Wer zusätzlich eine Kappe trägt, kann sich so vor einem Sonnenstich schützen. Grundsätzlich sollten Sportlerinnen und Sportler bei starker Hitze ihr Pensum drosseln und immer genau auf die Signale ihres Körpers hören, um sich nicht zu überanstrengen.

Kreislaufprobleme vermeiden: Nach dem Training ist für viele der direkte Sprung unter die kalte Dusche oft verlockend. Dennoch ist es ratsam, die Nachschwitzphase noch mindestens 15 Minuten lang abzuwarten, um Kreislaufprobleme und Schwindel zu vermeiden. (lea)

Lesen Sie hier: Hier lässt es sich im Sommer aushalten: Auf einem der schönsten Balkone in der Region oder in einem der schönsten Gärten der Region.

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