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Tischtennis-Bundesliga: Maberzells Doppelspieltag der kurzen Wege soll vier Punkte bringen

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Von: Angelika Kleemann

An Bad Homburgs Yuta Tanaka hat Maberzell keine guten Erinnerungen.
An Bad Homburgs Yuta Tanaka hat Maberzell keine guten Erinnerungen. © Charlie Rolff

Ein Doppelschlag mit vier Punkten und der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell könnte beruhigt in die sechswöchige Pause gehen. Doch die Auswärtsaufgaben in Bad Homburg und am Sonntag in Bad Königshofen haben es in sich.

Fulda - Im Rennen um die Play-off-Plätze kann sich Tischtennis-Bundesligist Fulda-Maberzell ein kleines Polster schaffen, den vierten Rang absichern und vermutlich sogar den Post SV Mühlhausen, der zwei Spiele weniger auf dem Konto hat, überholen. „Zwei Punkte sind Pflicht, vier wären natürlich schöner, dann können wir beruhigt in die Pause gehen“, gibt Vorsitzender Stefan Frauenholz die Marschroute vor. Zwei Niederlagen hingegen – wie in der Hinrunde geschehen – sollten tunlichst vermieden werden, dann wären die Chancen auf die Play-off-Runde wohl dahin.

Und genau zum Hessenderby kann sich Bad Homburg vermutlich wieder in Bestbesetzung präsentieren. Der Japaner Yuta Tanaka, der bei Bad Homburgs 3:1-Sieg über Maberzell zwei Punkte gegen Fanbo Meng und Ruwen Filus holte, soll eingeflogen werden, ebenso steht der Tscheche Lubomir Jancarik nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder im Aufgebot.

Tischtennis-Bundesliga: Fulda-Maberzells Doppelspieltag soll vier Punkte bringen

Gemeinsam mit dem gefährlichen Youngster Rares Sipos, der in der Hinrunde noch Alexandre Cassin mit 3:2 in Schach hielt, ist das Schlusslicht ein ernstzunehmender Gegner und meldet Ansprüche an, beim Doppelspieltag die ersten Punkte in diesem Jahr einzufahren.

Mit dem nötigen Selbstvertrauen kann Maberzell die kurze Reise nach Bad Homburg antreten. Gerade Alexandre Cassin befindet sich in bestechender Form, Quadri Aruna, der im Hinspiel noch verletzungsbedingt fehlte, ist sowieso brandgefährlich und die Leistungskurven von Ruwen Filus und Fanbo Meng zeigen nach oben.

Am Sonntag ist die Anreise für den TTC sogar noch kürzer, lediglich 75 Kilometer und zwei Punkte in der Tabelle trennen die beiden Kontrahenten. Allerdings hat Maberzell als Vierter zwei Spiele weniger verloren als die Unterfranken. Routinier Bastian Steger, der nach längerer coronabedingter Pause zu seinem ersten Einsatz kommen soll, machte den Maberzellern im Hinspiel das Leben schwer. Der 41-Jährige setzte sich sowohl gegen Aruna (3:1) als auch gegen Fanbo Meng (3:0) durch.

Den Rest besorgte das Doppel Kilian Ort/Maksim Grebnev. Dass Bad Königshofen immer für eine Überraschung gut ist, zeigte das Team um Nationalspieler Kilian Ort vergangenen Freitag mit dem 3:2-Überraschungscoup gegen den Zweiten Saarbrücken.

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