Maberzells Quadri Aruna und Fan Bo Meng sind bereit für ein Doppel.
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Maberzells Quadri Aruna und Fan Bo Meng sind bereit für ein Doppel.

Spielt Stefan Fegerl?

Tischtennis-Bundesliga: Heinz Duda reist mit ungutem Gefühl an - Maberzell im Vorteil?

  • Angelika Kleemann
    vonAngelika Kleemann
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Die spannende Frage ist: Tritt Bergneustadt mit oder ohne Stefan Fegerl an. Danach richten sich die Erfolgsaussichten des TTC Maberzell in der Tischtennis-Bundesligapartie am Sonntag (15 Uhr) in der Fuldaer Wilmington-Halle.

Fulda - „Sollte bei Stefan Fegerl der dritte Corona-Test auch negativ sein, kann er nach Deutschland einreisen und spielen“, gibt Heinz Duda Auskunft. Doch rechnet Bergneustadts Sportwart nicht mit einem Einsatz des Österreichers. „Ich gehe eher davon aus, dass es nicht klappen wird. Die Zustände dort sind katastrophal, in Österreich herrscht bezüglich der Corona-Tests das Chaos.“

Tischtennis-Bundesliga: Heinz Duda reist mit ungutem Gefühl an - Maberzell im Vorteil?

Bereits vergangenen Sonntag musste Fegerl, der Anfang Dezember positiv auf das Virus getestet wurde, eine Zwangspause einlegen. Prompt blamierte sich sein Team in Ochsenhausen. „Das war eine Katastrophenvorstellung“, fasst Heinz Duda die 0:3-Klatsche von Benedikt Duda, Alvaro Robles und Alberto Mino bei nur einem Satzgewinn kurz zusammen. „Wir sind sechs Stunden dorthin gefahren und haben nicht einmal ein Spiel gewonnen“, wettert er weiter. Das habe Maberzell am Mittwochabend besser gemacht. Überhaupt sehe er Maberzell am Sonntag als Favoriten an. „Ich rechne mit einer 1:3- oder 2:3-Niederlage“, mit Fegerl hofft er im Doppel auf eine 50:50-Chance.

In der Favoritenrolle sieht Maberzells Cheftrainer Qing Yu Meng sein Team allerdings auch nicht – sollte Fegerl spielen, schon einmal gar nicht. Die 1:3-Niederlage gegen Ochsenhausen hat Meng zwar verdaut, hadert aber dennoch: „Das Spiel hätten wir gewinnen müssen.“ Ein Lichtblick sei Ruwen Filus gewesen. „Er wird von Woche zu Woche besser. Bald hat er seine alte Form wieder erreicht.“ Davon war Quadri Aruna weit entfernt. Der Nigerianer habe sich über seine Niederlage gegen den 18-jährigen Polen Samuel Kulczycki auf der ganzen Heimfahrt geärgert und immer wieder erklärt, das hätte nicht passieren dürfen. Und „Sorgenkind“ Fan Bo Meng wolle nach seinem überraschenden Sieg gegen den Vizeweltmeister Mattias Falck zu viel auf einmal, setze sich selbst unter Druck. Beide Teams haben am Sonntag was gutzumachen – egal ob mit oder ohne Fegerl.

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