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Tischtennis-Bundesliga: Fulda-Maberzell dank Alexandre Cassin auf Play-off-Kurs

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Von: Angelika Kleemann

Längst keine Geheimwaffe mehr: Alexandre Cassin bezwang nun auch Weltklassespieler Matthias Falck.
Längst keine Geheimwaffe mehr: Alexandre Cassin bezwang nun auch Weltklassespieler Matthias Falck. © Charlie Rolff

Befreiungsschlag für den TTC Maberzell: Durch den 3:2-Auswärtserfolg bei Werder Bremen rückt der hiesige Tischtennis-Bundesligist wieder auf den vierten Play-off-Platz vor. Alexandre Cassin bestätigte seine Topform mit zwei Siegen.

Bremen - Für die Entscheidung sorgte das Doppel. Das war an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten. Fan Bo Meng/Quadri Aruna lagen bereits mit 2:0 nach Sätzen und 3:0 im dritten Durchgang in Führung, ehe Kirill Gerassimenko/Marcelo Aguirre eine Auszeit nahmen, stark zurückkamen und die Partie auf 2:2 stellten. Bei 8:8 im Entscheidungssatz behielten Meng und Aruna einen klaren Kopf, erkämpften sich zwei Matchbälle und verwandelten den ersten um 22:32 Uhr zum 3:2-Sieg und 3:2-Endstand.

Fulda-Maberzells Vorsitzender Stefan Frauenholz fiel ein Stein vom Herzen. „Hätten wir heute verloren, wären wir auf den sechsten Rang gerutscht und hätten die Play-offs ziemlich abschreiben können.“ Seiner Mannschaft bescheinigt er eine grandiose kämpferische Leistung: „Wenn man 1:2 hinten liegt und dann wieder zurückkommt, ist das ganz stark.“ 

Tischtennis: Bundesligist Fulda-Maberzell dank Cassin auf Play-off-Kurs

Bestnoten verdiente sich Alexandre Cassin. „Er mausert sich zu unserem stärksten Spieler“, lobt Frauenholz den Franzosen. Während Quadri Aruna im Auftaktmatch Bremens Spitzenmann Mattias Falck noch mit 2:3 unterlag, rang der Franzose diesen – nach seinem klaren 3:0-Sieg über Aguirre – mit 3:1 nieder, hielt sich in den Einzeln schadlos und Maberzell im Rennen. (Lesen Sie auch: Tischtennis-Bundesliga: TTC Fulda-Maberzell verpflichtet französischen Nationalspieler Alexandré Cassin)

Denn den wichtigen Punkt auf Position drei konnte Ruwen Filus nicht beisteuern. Wie bereits in den beiden Aufeinandertreffen der vergangenen Saison musste sich das Abwehr-Ass erneut dem Kasachen Kirill Gerassimenko in einem hartumkämpften Fünfsatzmatch beugen. Maberzell lag mit 1:2 hinten. Aber auf Cassin und das Doppel war Verlass. So kann Maberzell entspannt dem Sonntagsspiel in Grenzau entgegenblicken, wo die nächsten beiden Punkte eingefahren werden sollen. 

Ergebnisse: Mattias Falck – Quadri Aruna 3:2 (11:8, 10:12, 13:11, 10:12, 11:9), Marcelo Aguirre – Alexandre Cassin 0:3 (6:11, 5:11, 7:11), Kirill Gerassimenko – Ruwen Filus 3:2 (6:11, 15:13, 4:11, 11:8, 11:8), Falck – Cassin 1:3 (15:17, 12:10, 7:11, 9:11), Gerassimenko/Aguirre – Aruna/Fanbo Meng 2:3 (5:11, 9:11, 11:5, 11:8, 8:11 ). 

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