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Maberzell hofft auf Quadri Aruna: Erfolgschancen hängen vom Einsatz des Spitzenmanns ab

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Von: Angelika Kleemann

Sollte es wie im Hinspiel zum Doppel kommen, wollen es Fanbo Meng und Alexandre Cassin dieses Mal besser machen.
Sollte es wie im Hinspiel zum Doppel kommen, wollen es Fanbo Meng und Alexandre Cassin dieses Mal besser machen. © Charlie Rolff

Zwei richtungsweisende Wochen im Rennen um die Play-off-Ränge liegen vor dem Tischtennis-Bundesligisten TTC Fulda-Maberzell. Ob der Tabellenvierte am Sonntag von einem Heimsieg gegen den Zweiten Saarbrücken träumen darf, hängt von Quadri Aruna ab.

Fulda - Dessen Einsatz ist fraglich. „Natürlich hoffen wir, dass er spielen kann. Es geht ihm schon besser. Quadri war in Portugal bei einem Physiotherapeuten in Behandlung“, sagt Maberzells Vorsitzender Stefan Frauenholz, nach dem Gesundheitszustand seines Einsers befragt. Die Entscheidung, ob er spielen kann, wird kurzfristig getroffen. Aruna zog sich vergangenen Sonntag im Spiel gegen Düsseldorfs Timo Boll eine Oberschenkelverletzung zu und gab vor Bolls erstem Matchball verletzt auf.

Saarbrücken, Tabellenzweiter mit vier Punkten Vorsprung auf Mühlhausen (3.), kann nach seinem Pokalsieg mit breiter Brust nach Fulda reisen. Verstecken brauchen sich die Maberzeller aber nicht. Im Hinspiel führte der TTC nach Siegen von Aruna (3:1 gegen Tomas Polansky) und Alexandre Cassin (3:2 gegen Darko Jorgic) zwischenzeitlich mit 2:1.

Tischtennis-Bundesliga: TTC Fulda-Maberzell hofft auf Quadri Aruna

Den Unterschied machte ausgerechnet der Ex-Maberzeller Patrick Franziska. Mit seinem zweiten Einzelsieg hielt er die Saarländer im Rennen, ehe dann im entscheidenden Doppel Jorgic/Polansky über Cassin/Fanbo Meng triumphierten.

In Bestform und mit Aruna sollte Maberzell ein Gegner auf Augenhöhe sein, der Heimspielbonus könnte den Ausschlag geben. Unter Druck setzen sich die Maberzeller nicht. Noch nicht. Mit Blick auf die lauernden Kontrahenten Neu-Ulm, Ochsenhausen und Bergneustadt sind Erfolge in den folgenden vier Auswärtsspielen fast schon Pflicht.

Die Partien gegen Bremen (9. Februar), Grenzau (13. Februar), Bad Homburg (18. Februar) und Bad Königshofen (20. Februar) müssen zum Zahltag werden. „Drei Siege sollten es schon werden, vier wären noch besser“, lässt Frauenholz seinem Team einen kleinen Spielraum.

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