Die Tischtennis-Bundesliga der Männer hat die Playoff-Spiele um die deutsche Meisterschaft vorerst ausgesetzt. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
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Der Spielbetrieb für Maberzell II bleibt wegen Corona untebrochen.

Folgen des Lockdowns

Tischtennis: Corona-Saison in der Dritten Liga - Pause bis zum 31. Dezember

  • Angelika Kleemann
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Die Verlängerung des „Lockdowns light“ hat Auswirkungen auf den Spielbetrieb im Tischtennissport. Die Saison der 2. Bundesligen bis einschließlich Oberligen der Damen und Herren mit den hiesigen Vertretern Maberzell II und KSG Haunedorf bleibt bis zum 31. Dezember unterbrochen. 

Fulda - Dies haben die Präsidiumsmitglieder des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) jetzt entschieden. Ferner soll die Spielzeit 2020/21 in den 2. und 3. Bundesligen – wie es am 30. Oktober bereits für die Regional- und Oberligen beschlossen wurde – nur als einfache Runde bis Ende April ausgetragen werden – mit Auf- und Abstiegsregelungen gemäß der Wettspielordnung.

Für Johannes Hodes, Sportlicher Leiter des Drittligisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell II, kommen die neuen Regelungen nicht überraschend. „Das ist der Situation angemessen und eine vertretbare Notlösung.“ Es sei nicht vorstellbar, unter den Umständen eine komplette Runde durchzuführen. Dass die Saison bis Ende April beendet werden kann, hält Hodes für machbar, selbst wenn im Januar und Februar der Lockdown weiter Bestand haben sollte.

Corona-Pause in der Dritten Liga im Tischtennis

„Wir haben drei von zehn Spielen absolviert und sind in der Lage, innerhalb von zwei Monaten die restlichen sieben Partien auszutragen“, zeigt sich Hodes optimistisch. Zumal der Verein mit Benno Oehme, der zum erweiterten Kader der Ersten Bundesligamannschaft zählt, Sven Hennig, Qing Yu Meng, Hansi Fischer sowie „Joker“ Fan Bo Meng aus dem Bundesligateam über fünf Spieler verfügt, die jederzeit einsatzbereit sind. Das sei bei anderen Vereinen nicht der Fall, erklärt Hodes. Viele Drittliga-Vereine hätten zum Großteil ausländische Spieler in ihren Reihen, die nur zu den Spielen nach Deutschland kämen. In Corona-Zeiten könnte dies hinsichtlich der Quarantäne-Vorschriften schwierig werden. „Es ist für die Vereine nicht das Problem, die Hygienevorschriften umzusetzen, sondern die Spieler beizukriegen“, bringt es Hodes auf den Punkt (Lesen Sie hier: Maberzells Fan Bo Meng bekommt vom Corona-Lockdown nicht viel mit).

Mitte der Woche wolle sich der Rundenleiter mit den Vereinen austauschen und eine Terminierung der restlichen Spiele besprechen. Während Spitzenreiter Velbert bereits fünf Partien absolviert hat, hat SVH Kassel noch kein Spiel bestritten, Lampertheim und Siek waren bisher einmal im Einsatz.

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