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Tischtennis: Fanbo Meng leitet Maberzells Siegeszug ein - Rang drei behauptet

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Von: Angelika Kleemann

Erfüllt das in ihn gesetzte Vertrauen: Fanbo Meng.
Erfüllt das in ihn gesetzte Vertrauen: Fanbo Meng. © Charlie Rolff

Die Tür zu den Play-offs steht weit offen. Nach dem 3:0-Auswärtserfolg bei Bad Königshofen am Sonntag benötigt der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell noch einen Sieg, um nach vier Jahren wieder ins Play-off-Halbfinale einzuziehen.  

Fulda - Mann des Tages war am Sonntag Fanbo Meng. Der 21-Jährige rang im Auftaktmatch der Nationalspieler Kilian Ort mit 3:2 nieder und leitete den Siegeszug ein. Die restlichen Punkte besorgten Alexandre Cassin (3:2 gegen Filip Zeljko) und Quadri Aruna (3:1 gegen Bastian Steger).

Drei Spieltage vor Abschluss der Tischtennis-Bundesliga hat es sich der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell auf dem dritten Platz – „Der ist unser Ziel“, so Vorsitzender Stefan Frauenholz –, gemütlich gemacht, rehabilitierte sich für die 2:3-Hinspielniederlage und tankte weiter Selbstvertrauen. Bereits am Freitag hatte der TTC im Hessen-Derby gegen Bad Homburg mit 3:0 gewonnen.

Tischtennis: Fanbo Meng leitet Fuldas Siegeszug ein - Rang drei behauptet

Taktisch und spielerisch überzeugten die Maberzeller auch am Sonntag auf ganzer Linie. Der Cheftrainer traf mal wieder die Aufstellung des Gegners, den Rest besorgten seine Mannen. Allen voran Fanbo Meng. Frauenholz bescheinigte dem Youngster eine „überragende Leistung‘“, er habe das in ihn gesetzte Vertrauen erfüllt.

Denn im Leistungszentrum in Düsseldorf, wo Fanbo Meng und Kilian Ort regelmäßig trainieren, habe Meng den vier Jahre älteren Widersacher meistens besiegt. Und so auch gestern. Im fünften Satz lag der Linkshänder zwar mit 1:5 hinten, die Halle tobte. Doch Meng ließ sich davon nicht beeinflussen, drehte die Partie, erarbeitete sich zwei Matchbälle und verwandelte den ersten zur 1:0-Führung.

Sechswöchige Pause für Maberzell nach Sieg gegen Bad Königshofen

Das war der Schlüssel zum Erfolg, denn Maberzells Alexandre Cassin, diesmal wieder als Nummer eins aufgeboten, galt als haushoher Favorit gegen den Kroaten Filip Zeljko. Doch es kam anders, als es der erste klare Satz erahnen ließ. Aus drei Glücksbällen zog Zeljko Kapital, Cassin zeigte Nerven, gab zwei Sätze ab. „Der Kopf war weg“, blickt der Cheftrainer zurück. Die Pausenansprache fruchtete. Cassin kehrte in die Erfolgsspur zurück, glich zum 2:2 aus und gewann den fünften Satz ebenso mühelos wie Durchgang eins.

Den Sack zu machte Quadri Aruna gegen einen nach längerer Krankheit noch nicht ganz auf der Höhe spielenden Bastian Steger. Nach Höhen und Tiefen kam der Nigerianer zum richtigen Zeitpunkt zurück und sicherte mit vier Glanzbällen – er wehrte zwei Satzbälle ab, erarbeitete sich einen Matchball und verwandelte ihn – den Sieg.

Nun geht Maberzell in eine sechswöchige Ligapause, ehe dann am ersten Aprilwochenende der dritte Platz zementiert werden soll.

Ergebnisse: Kilian Ort – Fanbo Meng 2:3 (12:10, 9:11, 6:11, 11:6, 8:11), Filip Zeljko – Alexandre Cassin 2:3 (5:11, 11:9, 12:10, 8:11, 5:11), Bastian Steger – Quadri Aruna 1:3 (10:12, 8:11, 11:7, 10:12).

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