Die Tischtennissaison soll unter Berücksichtigung des Hygienekonzeptes am 24. August starten.
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Die Tischtennissaison soll unter Berücksichtigung des Hygienekonzeptes am 24. August starten.

Vereine hoffen auf Saisonstart

Tischtennis: Keine Rückgänge bei Mannschaftsmeldungen

Aufgrund der aktuellen Mitteilungen des Hessischen Tischtennis-Verbandes sind die hiesigen Vereine zuversichtlich, dass die neue Punktspielrunde Ende August beginnen kann.

Fulda - „Vor allem der Nachwuchs hofft sehnlichst auf eine baldige Rückkehr zur teilweisen Normalität. Klubs und Aktive warten auf den offiziellen Startschuss.

Die zuständigen Gremien für die Spielklassen auf Verbands-, Bezirks- und Kreisebene haben ihre Saisonplanung wie bisher vorgenommen und die Spielpläne aller Ligen erstellt. Vorgegeben von Präsidium und Spielausschuss erfolgte die Saisonplanung analog zu der Zeit vor Corona. Durch die großzügige Auf- und Abstiegsregelung nach Abbruch der letzten Saison ist in den Ligen teilweise eine Überbesetzung zur Sollstärke entstanden. Ob es eine glückliche Entscheidung war, in Zeiten der Corona-Pandemie eine vollständige Hin- und Rückrunde zu planen, wird die Zukunft zeigen. Eine Termin-Hatz scheint zumindest in den überbesetzten Ligen programmiert. 

Bei coronabedingten Spielabsagen (Spieler in Quarantäne) oder gar einer Saisonunterbrechung bei einer zweiten Infektionswelle, drohen unlösbare Termin-Engpässe. 

Alternative: Saison ohne Rückrunde

Eine Alternative, wie zum Beispiel im Hamburger Verband favorisiert, wäre eine einfache Saison ohne Rückrunde gewesen. Zu einem solchen Schritt fehlten wohl Mut und Entschlossenheit. Stattdessen heißt es im Hessischen Tischtennis-Verband einfach „weiter wie bisher“. Sollte die neue Saison, wie beabsichtigt, am letzten August-Wochenende starten, bleibt ein beträchtliches Maß an Unsicherheit, denn niemand kann auf Grund der Pandemie die kommenden Wochen und Monate voraussehen.   

Aufgrund dieser Unwägbarkeiten versuchte der Tischtennis-Kreis Fulda unter der Leitung von Kreiswart Joachim Drews und Jugendwart Frank Frischkorn möglichst kleine Spielklassen einzuteilen, was nach der Wettspielordnung aber nur teilweise möglich war. Hinsichtlich der Anzahl der gemeldeten Teams sind sowohl bei den Herren als auch bei den Damen und im Nachwuchsbereich infolge der Pandemiekrise keine Rückgänge zu beklagen.  

Wasch- und Duschräume in Hallen weiterhin geschlossen

Für die Hallenträger und die Vereine gilt weiterhin, der Corona-Verordnung der hessischen Landesregierung vom 11. Juni 2020 gerecht zu werden. Neue gelockerte Regelungen sind seit 6. Juli zwar in Kraft, doch einige Detailpunkte bedürfen noch der sicheren Klärung. Zu der Frage, wie viele Personen zu den Auswärtsspielen in einem Pkw fahren dürfen, gibt es keine verbindliche Antwort.  

Gleichermaßen erschwerend wie für die Sportler unangenehm ist, dass die Wasch- und Duschräume in den Turn- und Sporthallen nach wie vor geschlossen bleiben. Und über allem steht der geforderte Mindestabstand von 1,50 Metern, dessen Einhaltung in den kleineren Bürgerhäusern nur teilweise möglich scheint. Auch die Überschreitung der 10-Personen-Regel und die Einhaltung der Masken-pflicht sind nicht eindeutig geklärt. Wie viele Zuschauer beziehungsweise Personen insgesamt beim Punktspiel zugelassen sind, obliegt der für das Spiellokal zuständigen Kommune. 

Man darf gespannt sein, welche verbindlichen Informationen der Verband seinen Mitgliedern in dem für Mitte August angekündigten Rundschreiben liefert. Bei allem Optimismus und verständlicher Sehnsucht der Sportler nach zumindest teilweiser Normalität, bleibt für alle Beteiligten letztendlich ein Zustand zwischen Hoffen und Bangen. (Alois Stricker)

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