Der Fuldaer Tischtennis-Profi Fan Bo Meng bei einem Spiel.
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Fan Bo Meng

Extrem hohe Luftfeuchtigkeit

Fan Bo Meng im Viertelfinale bei den Düsseldorf Masters raus

Eine gute Leistung reichte Fan Bo Meng vom TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell nicht, um beim dritten Qualifikationsturnier im Rahmen des Düsseldorf Masters in die Vorschlussrunde einzuziehen. 

Von Marco Steinbrenner

Düsseldorf - Der Tischtennis-Profi in Diensten des Bundesligisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell schied im Viertelfinale gegen den späteren Drittplatzierten Dang Qiu (ASV Grünwettersbach) mit 4:11, 6:11, 4:11, 11:9, 11:8 sowie 7:11 aus. Die Veranstaltung gewann zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen Dimitrij Ovtcharov (Fakel Orenburg).

Ovtcharov setzte sich im Endspiel in einem Sieben-Satz-Krimi gegen Omar Assar von Borussia Düsseldorf durch. Mit gemischten Gefühlen blickt Meng auf das Duell mit dem Weltranglisten-52. zurück: „In den ersten drei Durchgängen habe ich sehr schwach gespielt. Ich konnte mich nur schwer an die Bedingungen gewöhnen.“

Tischtennis-Profi aus Maberzell stellt Taktik um

Der Wahl-Düsseldorfer spielte auf die extrem hohe Luftfeuchtigkeit in der Halle an. Nach dem schnellen 0:3-Rückstand stellte der Maberzeller seine Taktik um, agierte nicht mehr mit harten Schlägen direkt am Tisch, sondern brachte die Bälle mit ein wenig Abstand weicher zurück. Damit hatte Dang Qiu deutlich mehr Probleme.

Durch die gewonnenen Sätze vier sowie fünf spielte sich Meng in die Partie zurück. Für eine Wende reichte es jedoch nicht mehr. Und das, obwohl der Linkshänder im sechsten Abschnitt noch mit 5:2 vorne lag. Die nächsten sieben Ballwechsel entschied Qiu dann aber ebenso für sich wie wenig später die gesamte Partie.

Einziger Starter vom TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell

Im Vergleich zum Duell im Rahmen der deutschen Einzelmeisterschaften am 29. Februar in Chemnitz, das Dang Qiu souverän mit 4:1 für sich entschieden hatte, sah Meng in seinem Spiel eine „deutliche Steigerung. Ich muss weiter arbeiten und vom ersten Ballwechsel an meine Leistung abrufen.“

Die Runde der letzten Acht hatte der einzige TTC-Starter im 16-köpfigen Teilnehmerfeld durch einen mühelosen 11:6, 11:3, 11:7 und 12:10-Erfolg gegen Tobias Slanina vom TTC Altena erreicht.

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