Die Taktik von Cheftrainer Qing Yu Meng (von links) muss stimmen, die Form von Quadri Aruna und Ruwen Filus auch. Dann könnte es mit dem erhofften Sieg gegen Mühlhausen klappen.
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Die Taktik von Cheftrainer Qing Yu Meng (von links) muss stimmen, die Form von Quadri Aruna und Ruwen Filus auch. Dann könnte es mit dem erhofften Sieg gegen Mühlhausen klappen.

Play-off-Chance soll gewahrt werden

Tischtennis: Mühlhausen steht unter Druck - Thüringer brauchen Sieg gegen Maberzell

  • Angelika Kleemann
    vonAngelika Kleemann
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Mit dem Post SV Mühlhausen hat der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell noch eine Rechnung offen. Die 1:3-Niederlage aus der Hinrunde der Tischtennis-Bundesliga nagt. Das soll am Sonntag (15 Uhr) zum Rückrundenstart besser werden.

Fulda - „Zuhause haben wir erst einmal gegen Mühlhausen verloren“, setzt Maberzells Vorsitzender Stefan Frauenholz auf den Heimvorteil. Zudem präsentierten sich Quadri Aruna und Ruwen Filus zuletzt in guter Form. Allerdings muss der TTC aus Fulda wegen der Corona-Regeln erneut auf die Unterstützung der Fans verzichten. Dabei wäre mit vollem Haus zu rechnen gewesen, zumal die Thüringer immer viele Zuschauer mitgebracht hatten.

Die 140 Kilometer kurze Anreise bestreitet der Post SV schon am Samstag, um bestens vorbereitet zu sein. „Die wollen vorher noch einmal trainieren“, erklärt Frauenholz. Denn für die Gäste geht es am Sonntag um einiges. Zwar nimmt Mühlhausen in der Tabelle nur den siebten Platz ein, doch bei vier Punkten Rückstand auf Rang vier und bei zwei noch ausstehenden Partien aus der Hinrunde haben die Thüringer Chancen auf die Play-off-Runde. Allerdings nur, wenn Steffen Mengel, Ovidiu Ionescu und Daniel Habesohn am Sonntag die Wilmington-Halle als Sieger verlassen.

TTC Maberzell: Chancen stehen 50:50 gegen Mühlhausen - Vertragsverhandlungen stehen aus

„Die Chancen für uns stehen 50:50“, mutmaßt Frauenholz und verweist darauf, dass bei den Gästen immer mal ein Spieler schwächelt. Sollten sich alle drei allerdings in Höchstform befinden, sei Mühlhausen nicht zu schlagen. Filus und Fan Bo Meng bereiteten sich im Leistungszentrum in Düsseldorf auf die Partie vor, Quadri Aruna weilte in Portugal und trainierte dort mit Tiago Apolonia vom Ligarivalen Neu-Ulm. Der Nigerianer gewährte dem Portugiesen, den er im letzten Spiel der Hinrunde noch mit 3:2 in Schach hielt, eine Revanche.

Während sich einige Vereine bereits in der Planung für die kommende Saison befinden und die ersten Vertragsverlängerungen und Wechsel vermeldet haben, stehen beim TTC Maberzell die Gespräche noch aus. Filus besitzt ohnehin einen Vertrag für die kommende Spielzeit. Mit Aruna und Fan Bo Meng soll in den nächsten Wochen gesprochen werden, wobei Frauenholz davon ausgeht, dass beide bleiben werden. Der Hongkong-Chinese Siu Hang Lam könnte für die kommende Saison erneut eine Option sein. Diese Saison kam der 24-Jährige nicht zu einem Einsatz, da der dortige Verband seinen Nationalspielern wegen der Corona-Pandemie die Einreise nach Deutschland untersagt hat und die Saison bereits Ende März endet.

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