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Tischtennis: Junge TTGler blicken gelassen auf die Rückrunde

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Tischtennis
In der Vorrunde landete die TTH unter den besten drei. © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Nachwuchsspieler der TTG Margretenhaun-Künzell zeigten sich in der Vorrunde als ernstzunehmender Gegner. Mit Spielwitz und Konstanz gelang ihnen eine Platzierung unter den besten drei der Tischtennis-Kreisliga.

Künzell - Für die Mannschaft um Jakob Röder, Felix Bonsack, Lasse-Mika Schulz, Phillip Meyer und Kjell Breunung steht nach der Hinrunde eine starke Bilanz zu Buche: Sechs der neun Mannschaften konnten sie zumeist deutlich besiegen, einmal sicherten sie sich in einer umkämpften Begegnung ein Unentschieden, nur zwei Mal gingen sie ohne Punktgewinn aus der Halle. Somit überwinterten sie auf Platz drei. 

Einen Grund für diese gute Leistung sei laut ihrem Trainer Matthias Müller die hohe Trainingsbereitschaft der Jungen. Auch in den Sommerferien kamen sie gerne in die Halle, um in den sechs Wochen ohne Schule in Fulda fleißig an ihren Tischtenniskünsten zu feilen. Zwei Mal in der Woche können sie das Training besuchen, Müller ist sich aber sicher, dass sie bei einem entsprechenden Angebot „auch drei Mal kommen würden“. Durch die Pandemie und den langen Lockdown im letzten Jahr freuen sich die TTGler auf jede anstehende Trainingseinheit. Obwohl sie beim gegenseitigen Anfeuern noch Steigerungspotenzial haben, „stimmt das Mannschaftsinterne auf jeden Fall“, meint der Vereinsfunktionär weiter. 

Tischtennis: Junge TTGler blicken gelassen auf die Rückrunde

Die Besonderheit seiner U15 sieht er in der Ausgeglichenheit. Auch wenn es kleinere Altersunterschiede gäbe, fügten sich die Spieler ausgezeichnet in die Mannschaft ein, sodass „wir in beiden Paarkreuzen gute Spieler haben“. Deswegen sei Müller zufrieden mit der Leistung des TTG-Nachwuchses. (Lesen Sie hier: Positiver Corona-Fall - Hessenderby in Maberzell abgesagt)

Das Ziel für die Rückrunde sei, genauso gut abzuschneiden, wie in der abgelaufenen Hinrunde. Klare Meisterschaftsforderungen stellt er aber nicht. „Wichtig ist, dass alle gesund bleiben.“ Zudem wissen sie um die Stärken ihrer Gegner und legen den eigenen Fokus deswegen weniger auf die ferne Möglichkeit eines Aufstiegs. Vielmehr wollen sie die für sich beste Leistung zeigen und weiterhin positiv an die Spiele herangehen. 

In der nächsten Saison werde sich die Mannschaftskonstellation verändern, da für einen Teamkollegen der Übergang in die U18 der TTG anstehe, welche aktuell in der Kreisliga ihrer Altersklasse aufschlägt. „Wir werden sehen, wie sich die Mannschaft weiterentwickelt“, erklärt Müller in Bezug auf die Zukunft der U15. Neue Nachwuchsspieler würden zunehmend an die bestehende Mannschaft herangeführt werden. Auch bei den Neulingen überzeuge Müller die Trainingsmotivation sehr, so dass ihnen ein Übergang leichtfallen sollte. (Von Julia Mondry)

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