Möchte sich selbst beschenken: Fan Bo Meng.
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Möchte sich selbst beschenken: Fan Bo Meng.

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell

Fan Bo Mengs liebstes Geburtstagsgeschenk: „Ein Spiel gewinnen und der Mannschaftssieg“

  • Angelika Kleemann
    vonAngelika Kleemann
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Am Freitag, 16. Oktober, ist Fan Bo Meng 20 Jahre alt geworden. Heute möchte sich der Youngster des TTC Maberzell ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bereiten beim „Heimspiel“ in der Arena des Rekordmeisters Borussia Düsseldorf.

Fulda - „Das schönste Geschenk wäre, wenn ich gegen Borussia ein Spiel gewinnen könnte und am besten noch mit der Mannschaft zum Sieg käme“, so der Wunsch von Fan Bo Meng, der in Düsseldorf lebt und trainiert. Doch ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht das nahezu aussichtslose Unterfangen. Auf der einen Seite der deutsche Rekordmeister, der mit 8:0 Punkten an der Tabellenspitze der Tischtennis-Bundesliga thront, auf der anderen Seite der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell als Zehnter (2:6), der hinter den Erwartungen bleibt.

„Natürlich sind die Chancen gegen Düsseldorf immer gering. Wenn Timo spielt, ist es fast unmöglich“, sagt Fan Bo Meng. Allerdings benötigte die Borussia ihren Leitwolf, der nach behobenen Rückenproblemen am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist und heute (19 Uhr) zumindest auf der Bank sitzen wird, bisher nicht. Kristian Karlsson, Anton Källberg und Ricardo Walther gaben bislang kein Spiel ab.

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Fan Bo Meng vom TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell wünscht sich einen Sieg zum Geburtstag

Davon kann Maberzell nur träumen. Ruwen Filus ist noch sieglos, Quadri Arunas Bilanz ist zumindest ausgeglichen, während Fan Bo Meng mit einem Sieg gegen Bremens Vize-Weltmeister Mattias Falck überraschte. Zufrieden mit seinem Team ist Fan Bo Meng keinesfalls, da gehe deutlich mehr. „Ruwen ist nicht in bester Form, Aruna kann noch besser spielen, das wissen wir alle, und ich habe auch noch Potenzial.“ Meng ist sich sicher, dass bei Filus nur der Knoten platzen und er ein Spiel gewinnen müsse, dann komme er zurück. Unter Druck will sich das Team nicht setzen lassen. „Wir lassen uns Zeit, aber nicht zu lange, sonst ist die Hinrunde schon vorbei“, sagt Meng und muss selbst lachen.

Vielleicht beflügelt die bevorstehende Taufe von Filus’ Sohn Kilian am Sonntag den dreifachen Vater. Ursprünglich hätte die vom 27. November vorverlegte Bundesligapartie morgen stattfinden sollen. Aus Rücksicht auf die Taufe stimmte Düsseldorfs Manager Andreas Preuß der Verlegung auf heute zu. Auf Zuschauer muss verzichtet werden, da in Düsseldorf die 7-Tage-Inzidenz von mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten ist.

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