Quadri Aruna von TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell.
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Holte das 1:0 im Derby: Quadri Aruna von TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell

3:0 gegen Bad Homberg

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gewinnt zum Ende noch das Hessenderby

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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Versöhnlicher Saisonabschluss in der Tischtennis-Bundesliga für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell: Nach neun Niederlagen siegten die Fuldaer am Sonntag am 22. Spieltag 3:0 im Hessenderby beim TTC Bad Homburg.

Fulda - Wie im Vorjahr beendet Fulda die Spielzeit mit sechs Siegen auf dem zehnten Platz. „Es war eine schwierige Saison, daher sind wir froh, das letzte Spiel gewonnen zu haben, zumal in dieser Deutlichkeit“, sagte Fuldas Ruwen Filus nach der Partie. „Für die nächste Saison verstärken wir uns mit Alexandre Cassin, der uns in der Aufstellung mehr Flexibilität verleiht. Dann wollen wir das Tabellenmittelfeld angreifen.“

Sieg im Hessenderby: Versöhnlicher Saisonabschluss für Fulda

Bad Homburg hoffte vergeblich auf den zweiten Saisonsieg und beendet die Spielzeit als Tabellen-Schlusslicht. Dank der Annullierung der Saison in der 2. Bundesliga wurde der Klassenerhalt aber dennoch geschafft. „Natürlich hätten wir gerne sportlich den Klassenerhalt geschafft“, sagte Bad Homburgs sportlicher Leiter, Sven Rehde.

„Aber vielleicht ist es auch ein bisschen ausgleichende Gerechtigkeit, da wir die ganze Saison ohne Zuschauer spielen mussten. In der neuen Saison dürfen unsere Fans dann hoffentlich endlich in der TTBL dabei sein“, meinte Rehde weiter. „Wir haben im ersten Jahr viel gelernt und blicken optimistisch nach vorne.“

Für Bad Homburg war das letzte Saisonspiel von Abschiednehmen geprägt. Lev Katsman, Maksim Grebnev und Nils Hohmeier trugen am Sonntag zum vorerst letzten Mal das TTC-Trikot. Den Auftakt machte Katsman, der Quadri Aruna in den Entscheidungssatz zwang, aber letzten Endes vergeblich auf seinen vierten Einzelsieg in der TTBL hoffte. Mit 3:2 (7:11, 11:8, 9:11, 11:6, 11:9) ging der Punkt letztlich an den Fuldaer. Im Sommer schließt sich Katsman dem TTC Neu-Ulm an.

Deutlicher verliefen die weiteren beiden Einzel: Filus, der nach der Silbermedaille beim WTT Star Contender in Doha mit frisch gestärktem Selbstvertrauen antrat, legte gegen Grebnev einen routinierten Auftritt hin und siegte 3:0 (11:5, 11:9, 13:11). Den dritten Punkt holte schließlich Fan Bo Meng mit 3:0 (11:8, 11:4, 11:9) gegen Hohmeier. Grebnev wechselt zur neuen Saison zum TSV Bad Königshofen, Hohmeier zum TTC Zugbrücke Grenzau.

Der ASV Grünwettersbach wehrte den Angriff der Konkurrenz ab und steht erstmals in der Vereinsgeschichte in den Play-offs. Dank eines 3:1 gegen Mühlhausen verteidigten die Badener den vierten Platz vor Neu-Ulm, das Bad Königshofen 3:0 schlug. Im Halbfinale trifft Grünwettersbach auf Hauptrunden-Sieger Borussia Düsseldorf, der Saarbrücken 3:1 besiegte.

Die letzte Partie der Hauptrunde findet am Montag, 22. März, zwischen dem SV Werder Bremen und dem TTC Zugbrücke Grenzau statt. Live zu sehen gibt es das Match ab 19 Uhr im TTBL-TV im Internet unter www.ttbl.de/ttbl-tv.

Der 22. Spieltag der Tischtennis-Bundesliga in der Übersicht:

TTC OE Bad Homburg – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 0:3. Lev Katsman – Quadri Aruna 2:3 (11:7, 8:11, 11:9, 6:11, 9:11), Maksim Grebnev – Ruwen Filus 0:3 (5:11, 9:11, 11:13), Nils Hohmeier – Fan Bo Meng 0:3 (8:11, 4:11, 9:11).

1. FC Saarbrücken – Borussia Düsseldorf 1:3. Patrick Franziska – Kristian Karlsson 1:3 (10:12, 11:8, 14:16, 5:11), Dimitrije Levajac – Ricardo Walther 0:3 (9:11, 5:11, 12:14), Darko Jorgic – Timo Boll 3:2 (5:11, 5:11, 11:5, 11:8, 11:2), Patrick Franziska – Anton Källberg 2:3 (4:11, 9:11, 11:7, 15:13, 7:11).

TTC Neu-Ulm – TSV Bad Königshofen 3:0. Emmanuel Lebesson – Bastian Steger 3:1 (13:11, 11:7, 11:13, 11:5), Tiago Apolonia – Kilian Ort 3:1 (11:8, 11:8, 8:11, 11:5), Vladimir Sidorenko – Filip Zeljko 3:0 (11:9, 11:7, 11:6).

ASV Grünwettersbach – Post SV Mühlhausen 3:1. Wang Xi – Steffen Mengel 2:3 (8:11, 11:9, 16:14, 8:11, 5:11), Dang Qiu – Daniel Habesohn 3:0 (11:8, 12:10, 11:9), Deni Kozul – Lubomir Jancarik 3:2 (11:9, 9:11, 11:5, 11:13, 11:9), Wang Xi – Ovidiu Ionescu 3:1 (8:11, 11:9, 11:9, 11:3).

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTF Liebherr Ochsenhausen 3:2. Benedikt Duda – Maciej Kubik 3:1 (8:11, 11:8, 11:8, 11:3), Alvaro Robles – Simon Gauzy 3:1 (11:7, 11:9, 4:11, 15:13), Alberto Miño – Samuel Kulczycki 2:3 (8:11, 9:11, 11:2, 11:9, 7:11), Benedikt Duda – Simon Gauzy 2:3 (12:14, 9:11, 12:10, 11:7, 4:11), Alvaro Robles/Alberto Miño – Samuel Kulczycki/Maciej Kubik 3:0 (11:9, 11:7, 11:7).

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