Christian Hirte hat seinen Wahlkreis an die AfD verloren.
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Christian Hirte hat seinen Wahlkreis an die AfD verloren.

Union nur mit 20,9 Prozent

Debakel für thüringische CDU - AfD holt sich vier Wahlkreise

  • Sabrina Mehler
    VonSabrina Mehler
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Christian Hirte hat den Kampf ums Direktmandat verloren: Im Wahlkreis Eisenach-Wartburgkreis-Unstrut-Hainich-Kreis landete der Bundestagsabgeordnete hinter den Kandidaten von AfD und SPD.

Wartburgkreis - Es ist ein Desaster für die CDU in Thüringen: Insgesamt kommt sie auf 20,9 Prozent (SPD: 23,7; AfD: 23,7) und hat nur noch einen Wahlkreis im Direktmandat (Eichsfeld-Nordhausen-Kyffhäuserkreis) gewonnen. Vier der acht thüringischen Landkreise sind an die AfD gegangen, drei an die SPD. (Lesen Sie hier: Bundestagswahl in Thüringen: Showdown im Wahlkreis Suhl und Sonneberg)

Neben Hans-Georg Maaßen und Mike Mohring unterlag auch Christian Hirte im Wahlkreis 190, wo nun Klaus Stöber für die AfD mit 24,8 Prozent der Erststimmen in den Bundestag einzieht. Maaßen sprach gegenüber dem MDR von einer schweren Niederlage der CDU.

Bundestagswahl in Thüringen: Debakel für CDU - Vier Wahlkreise gehen an AfD

Christian Hirte, Vorsitzender der CDU Thüringen und ehemaliger Staatssekretär sowie früherer Ostbeauftragter, schaffte es nur noch auf 23 Prozent. Tina Rudolph von der SPD kommt auf 23,9 Prozent.

In der Stadt Geisa hingegen, wo Hirte in der Vergangenheit immer wieder präsent war, kommt er auf 45,5 Prozent, gefolgt von Stöber (22,3 Prozent). Bei den Zweitstimmen liegt die CDU hier mit 35 Prozent vorne.

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