Zwölf Bewerber

Bundestagswahl: Das sind die Kandidaten im Wahlkreis Suhl - Schmalkalden-Meiningen - Hildburghausen - Sonneberg

  • Eike Zenner
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Bei der Bundestagswahl 2021 steht der Wahlkreis Suhl - Schmalkalden-Meiningen - Hildburghausen - Sonneberg (196) in Südthüringen besonders im Fokus. Der Grund: CDU-Kandidat Hans-Georg Maaßen.

Südthüringen - Der Wahlkreis Suhl - Schmalkalden-Meiningen - Hildburghausen - Sonneberg hat bei der Bundestagswahl 2021 die Nummer 196. Er ist einer von insgesamt acht Wahlkreisen im Bundesland Thüringen. Das Gebiet des Wahlkreises ist seit der vorherigen Wahl unverändert geblieben: Es umfasst die Stadt Suhl sowie die drei Landkreise Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und Sonneberg.

Zwölf Politikerinnen und Politiker konkurrieren am 26. September im Wahlkreis 196 um das Direktmandat. Der Wahlkreis steht bundesweit im Fokus, weil für die CDU der umstrittene frühere Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen antritt. Die SPD hat den ehemaligen Biathleten Frank Ullrich nominiert.

Bundestagswahl: Diese Kandidaten treten im Wahlkreis 196 in Südthüringen an

ParteiKandidatin/Kandidat
CDUHans-Georg Maaßen
AfDJürgen Treutler
Die LinkeSandro Witt
SPDFrank Ullrich
FDPGerald Ullrich
GrüneStephanie Erben
Freie WählerDetlef Pappe
Die ParteiChristian Fichtner
ÖDPStefan Schellenberg
PiratenChristian Horn
MLPDAndreas Eifler
SelbstbewerberMarko Bieling

Auch wenn zwölf Politikerinnen und Politiker um das Direktmandat konkurrieren, ist das Scheinwerferlicht ganz klar auf die Kandidaten von CDU und SPD, Maaßen und Ullrich, gerichtet. Beiden werden die größten Chancen eingeräumt, das Direktmandat zu erringen.

Die Grünen haben inzwischen dazu aufgerufen, in Südthüringen mit der Erststimme den SPD-Kandidaten Frank Ullrich zu wählen. CDU-Bewerber Hans-Georg Maaßen hat danach eine „Dämonisierung“ seiner Person beklagt.

Bei der Bundestagswahl 2017 wurden im Wahlkreis Suhl - Schmalkalden-Meiningen - Hildburghausen - Sonneberg zehn Kandidaten zugelassen. Das Direktmandat holte Mark Hauptmann von der CDU mit 33,6 Prozent der Wählerstimmen. 

Bei den Zweitstimmen lag die CDU vor vier Jahren mit 30,3 Prozent vorne. Die Linke kam auf 16,9 Prozent. Die SPD holte 13,6 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Kraft war die AfD mit 23,0 Prozent. Die Grünen kamen auf 3,3 Prozent, die FDP auf 6,7 Prozent.

An den Wahlkreis 196 in Südthüringen grenzt unter anderem der hessische Bundestags-Wahlkreis 174 Fulda. Hier bewerben sich zehn Politikerinnen und Politiker um das Direktmandat.

Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert/dpa

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