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Hunderte Strohballen gehen in Flammen auf - Viertelmillion Euro Schaden bei Lagerhallen-Brand

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Von: Sebastian Reichert

Hunderte Strohballen sind bei einem Feuer einer Halle in Südthüringen in Flammen aufgegangen (Symbolfoto).
Hunderte Strohballen sind bei einem Feuer einer Halle in Südthüringen in Flammen aufgegangen (Symbolfoto). © Daniel Bockwoldt/dpa

Hunderte Stroh- und Heuballen sind bei einem Feuer einer Lagerhalle im Kreis Schmalkalden-Meiningen (Thüringen) in Flammen aufgegangen. Für die Feuerwehr begann ein Großeinsatz.

Grabfeld - Bei dem Brand im Ortsteil Jüchsen der Gemeinde Grabfeld im Landkreis Schmalkalden-Meiningen (Thüringen) entstand ein Sachschaden von insgesamt 250.000 Euro, wie ein Sprecher der Thüringer Landespolizeidirektion in Erfurt der Nachrichtenagentur dpa sagte. Betroffen waren demnach rund 700 Stroh- und 300 Heuballen.

Wie das online-Portal „thueringen24.de“ berichtet, sei schon bei der Anfahrt der Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung festzustellen gewesen. „Als wir das Gelände befahren haben, konnten wir sehen, dass der hintere Teil der Halle bereits in Vollbrand stand“, wird Mike Wenzel, der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Grabfeld, zitiert.

Thüringen: Hunderte Strohballen in Flammen - riesiger Schaden bei Lagerhallen-Brand

Die Stroh- und Heuballen in der Lagerhalle waren am Freitagabend in Brand geraten. Die Löscharbeiten in dem Ort in Südthüringen dauerten nach Angaben der Polizei bis mindestens Samstagmorgen (lesen Sie auch hier: Polizei vermutet Brandstiftung bei Strohballen-Feuer – Landwirt im Vogelsberg berichtet von Sabotageaktionen).

Durch das Feuer wurde auch eine Solaranlage auf dem Dach zerstört. Da diese zunächst abgeschaltet werden musste, gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. In deren Verlauf stürzte die in Vollbrand stehende Halle schließlich ein. Verletzt wurde nach Angaben von „thueringen24.de“ niemand.

Die Brandursache war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Großbrand in der Lagerhalle kommen konnte. Laut „rhoenkanal.de“ waren allein 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Meiningen, Dreißigacker, Jüchsen, Exdorf, Wolfmannshausen und Neubrunn vor Ort.

Jüchsen gilt als der älteste Ort in Südthüringen. 758 wurde er in einer Schenkung an das Kloster Fulda genannt. Das Dorf mit ungefähr 1500 Einwohner liegt im Muldental des gleichnamigen Baches. Jüchsen ist der größte Ortsteil der Gemeinde Grabfeld, zu der er seit 2007 gehört (lesen Sie auch hier: Nach Brand in Schlüchtern: Dreiste Diebe plündern Einfamilienhaus). (mit dpa-Material)

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