Ein Mann hält ein Messer in der Hand und Blaulicht ist zu sehen.
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Mit einem Messer soll ein 40-jähriger Ukrainer einen 28-Jährigen lebensgefährlich verletzt haben. (Symbolfoto)

Flucht ins Ausland

Durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt – Tatverdächtiger festgenommen

Am Donnerstagnachmittag wurde ein 40-jähriger Mann auf der Flucht im Ausland vorläufig festgenommen, dem vorgeworfen wird, am Vortag einen anderen Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben.

Schonungen - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gerieten mehrere osteuropäische Staatsangehörige in Schonungen (Landkreis Schweinfurt), die sich zum Arbeiten in Deutschland aufgehalten haben, aus bislang ungeklärter Motivlage in Streit, teilte das Polizeipräsidium Unterfranken mit. In dessen Verlauf soll ein 40-jähriger Ukrainer zu einem Messer gegriffen und einem 28-Jährigen mehrere teils lebensgefährliche Stichverletzungen zugefügt haben.

Einen weiteren 31-jährigen Ukrainer soll der 40-Jährige dann an den Händen verletzt haben, bevor er im Anschluss die Flucht antrat. Die beiden Geschädigten mussten in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.

Durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt: Tatverdächtiger in Tschechien festgenommen

Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen. „Da sich Hinweise verdichteten, der Tatverdächtige könnte ins benachbarte Ausland flüchten, wurde durch die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Europäischer Haftbefehl erwirkt“, gab das Polizeipräsidium Unterfranken in einer Pressemitteilung bekannt. Intensive Fahndungsmaßnahmen führten schließlich am Donnerstagnachmittag zur vorläufigen Festnahme des 40-Jährigen in Tschechien.

Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt hat zwischenzeitlich die Auslieferung des Ukrainers beantragt. Dieser soll dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht in Schweinfurt vorgeführt werden und sich in einem Strafverfahren wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

sec

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