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Die Kripo geht von einem Unglücksfall aus.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Nach Wohnungsbrand mit Todesopfer: Kripo geht von Unglücksfall aus

Nach dem Wohnungsbrand und dem Auffinden einer toten Person am Morgen des 10. April geht die Kriminalpolizei Schweinfurt nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem Unglücksfall aus. Hinweise, dass eine Straftat mit dem Tod des Mannes in Zusammenhang stehen könnte, gibt es nicht. Darüber hinaus konnte der Leichnam inzwischen identifiziert werden.

Bad Kissingen - Wie bereits berichtet, war am frühen Morgen des 10. April ein Wohnungsbrand in der Johannes-Brahms-Straße bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken bekannt geworden. Nachdem das Feuer gelöscht war, entdeckten Einsatzkräfte in der Wohnung einen verbrannten Leichnam, dessen Identität zunächst ungeklärt war. 

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt ergaben, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen 64-Jährigen handelt, der aus Sachsen stammt und sich zuletzt überwiegend in Bad Kissingen aufgehalten hatte. Was die Brandursache betrifft, deutet alles darauf hin, dass das Feuer durch einen Unglücksfall, bedingt durch den schlechten Gesundheitszustand des Mannes, entstanden ist. 

Am Brandort entdeckten die Ermittler in der Wohnung zudem mehrere Schusswaffen. Es befanden sich auch antike Sammlerstücke und viele Einzelteile darunter. Der Verstorbene besaß für den Besitz einzelner erlaubnispflichtiger Schusswaffen keine behördliche Erlaubnis. Es liegen jedoch keinerlei Hinweise auf eine geplante Straftat vor. Der Verstorbene selbst betrieb in der Vergangenheit ein eigenes Waffengeschäft.

mal

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